Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
willkommen auf der Homepage der SPD Rosbach!
Aktuell befindet sich die Seite zwar noch in Bearbeitung, unser komplettes Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2026 können Sie jedoch hier nachlesen.
Nähere Informationen zu unseren Kandidierenden werden in Kürze nachgereicht. Mehr über unser Team finden Sie schon jetzt bei Facebook und Instagram.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Herzliche Grüße,
Ihre
Claudia Hetjes & Denise Schäfer
Vorsitzende der SPD Rosbach
Im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Stammtischs suchte die SPD Rosbach den offenen Dialog mit Landwirten aus Rosbach und Rodheim. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die angespannte Haushaltslage der Stadt Rosbach vor der Höhe sowie die daraus resultierende geplante Erhöhung der Grundsteuer A und B. Ziel des Abends war es, die Hintergründe transparent darzustellen, die Auswirkungen auf die Betroffenen zu beleuchten und Anregungen für die anstehenden Haushaltsberatungen aufzunehmen.
Zu Beginn des Stammtischs stellte Pressesprecher Herbert See den Gästen die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Stadtverordnetenversammlung vor. Anschließend erläuterte Dr. Hans-Peter Rathjens, Vorsitzender der SPD-Fraktion und des Haupt- und Finanzausschusses, die aktuelle finanzielle Situation der Kommune. Trotz einer deutlichen Erhöhung der Grundsteuer A und B weist der Haushaltsentwurf für 2026 immer noch ein Defizit von rund 1,2 Millionen Euro aus, das nach derzeitiger Planung aus den ordentlichen Rücklagen der Stadt gedeckt werden muss.
Als einen Belastungsfaktor nannte Rathjens die gestiegene Kreis- und Schulumlage, die sich um 519.000 Euro auf nunmehr 13,6 Millionen Euro erhöht hat. Auch die hohe Schulden- und Zinsdynamik tragen spürbar zu dem Minus bei. Besonders gravierend wirkt sich zudem die Entwicklung der Personalkosten aus: Diese steigen von 10,5 Millionen Euro im Jahr 2022 auf geplante 15,3 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2026 – ein Zuwachs von gut 45 Prozent innerhalb von vier Jahren.
In der anschließenden Gesprächsrunde mit den Landwirten bestand Einigkeit darüber, dass Stadtkämmerer Steffen Maar angesichts dieser Rahmenbedingungen an einer Erhöhung der Grundsteuer kaum vorbeikommen wird. Wolfgang Schäfer aus Rodheim, Sprecher der Landwirte, verdeutlichte anhand mehrerer Beispiele die erheblichen Mehrbelastungen, die bei Hebesätzen von 765 Prozent für die Grundsteuer A und 821 Prozent für die Grundsteuer B auf landwirtschaftliche Betriebe zukommen.
Seitens der Landwirte wurde darauf hingewiesen, die Ausgaben der Kommune insgesamt einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Zudem wurde angeregt, auch eine Erhöhung der Gewerbesteuer in Betracht zu ziehen und mögliche Mehreinnahmen zur Absenkung der Grundsteuer-Hebesätze zu nutzen. Dr. Rathjens erläuterte, dass diese Punkte im Zuge der anstehenden Haushaltsberatungen im Haupt- und Finanzausschuss umfassend behandelt werden.
Nach einer lebhaften und sachlichen Diskussion in angenehmer Atmosphäre bedankte sich die SPD-Vorsitzende Claudia Hetjes bei den anwesenden Landwirten für die zahlreichen Hinweise an die SPD-Fraktion. Zugleich dankte sie Dr. Rathjens für die fundierte Vorbereitung und die zur Verfügung gestellten Unterlagen, die eine konstruktive Diskussion ermöglichten.
In der Rosbacher Wasserburg kamen der SPD-Vorstand, Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Peter Rathjens sowie die Kandidatinnen und Kandidaten für Kreistag, Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte zusammen, um das Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2026 zu verabschieden. Verschiedene Arbeitsgruppen hatten das Programm im Vorfeld sorgfältig erarbeitet und die zentralen Themen vorbereitet.
Unter dem Leitgedanken „Mit den Menschen, für die Menschen – Gemeinwohl statt Einzelinteressen“ stehen fünf zentrale Themen im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit.
Hier ein Auszug aus dem Programm:
1. Ein vitales Rosbach für alle Generationen
Die SPD setzt auf ein starkes Miteinander, verlässliche Betreuung, aktive Beteiligung und gute Lebensbedingungen für Jung und Alt.
2. Eine nachhaltige Stadtentwicklung
Mit regelmäßiger Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts, klimagerechter Planung und starken Naherholungsräumen soll Rosbach verantwortungsvoll weiterentwickelt werden.
3. Ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit solider Finanzpolitik
Wirtschaftliche Vernunft, gezielte Ansiedlungspolitik und eine verantwortliche Haushaltsführung bilden die Basis für stabile kommunale Finanzen.
4. Eine leistungsfähige Verwaltung
Bürgernähe, Digitalisierung, effiziente Abläufe und ein gezielter Bürokratieabbau sollen den Service für die Menschen weiter verbessern und bewährte Verwaltungsstrukturen stärken.
5. Gemeinsam Verantwortung für Rosbach übernehmen
Die SPD bekräftigt ihren Anspruch, kommunale Politik verlässlich, bürgernah und am Gemeinwohl orientiert zu gestalten – so wie es in Rosbach seit jeher gute Tradition hat.
Am Ende der Sitzung bedankte sich die Vorsitzende Claudia Hetjes herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen und im gesamten Team. Sie betonte, dass die SPD Rosbach den Bürgerinnen und Bürgern eine verlässliche Alternative bieten möchte. Wie bisher will die Partei auch künftig mit großer Aufmerksamkeit die Arbeit des Bürgermeisters und des Magistrats begleiten, um Entscheidungen sorgfältig zu prüfen und die Qualität der Vorlagen im Sinne der Stadt zu sichern.
Die Rosbacher SPD Fraktion zeigt sich enttäuscht und überrascht, dass Bürgermeister Maar in seiner Funktion als Kämmerer den Haushaltsentwurf 2026 nicht in die Stadtverordnetenversammlung am 9. Dezember eingebracht hat. Als Begründung führte Maar in Beantwortung einer Kleinen Anfrage der SPD aus, dass der Magistrat wegen Terminschwierigkeiten keine Zeit gefunden habe, die Haushaltssatzung zu beraten und eine Empfehlung an das Parlament auszusprechen.
„Dies war“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Peter Rathjens, „schon für die Mehrheit der Stadtverordneten eine faustdicke Überraschung“. Die Beratung der Haushaltssatzung 2026 im Magistrat war für den 26. November im Zuge einer regulär terminierten Sitzung geplant. Die Beratung stand aber – so Bürgermeister Maar - nicht auf Platz eins der Tagesordnung, sondern war weiter deutlich nach hinten gerutscht. Aufgrund der zeitintensiven Abarbeitung der anderen Punkte entfiel dann die Diskussion.
„Selbstverständlich“, so der Fraktionsvorsitzende, „muss der Haushaltsentwurf zu Beginn und nicht erst im späteren Verlauf einer regulären Magistratssitzung ausführlich besprochen werden“. Besser sei es sogar, schon im Vorfeld einen Sondertermin zu vereinbaren, um unter Beteiligung der Finanzexperten der Verwaltung das fast 400-seitige Zahlenwerk nach allen Seiten hin abzuklopfen. Aufgrund der Ankündigung von Maar, dass wegen der schwierigen Finanzlage eine Erhöhung der Grundsteuer nicht zu vermeiden sei, sind auch Kürzungen bei den Ausgaben in Betracht zu ziehen.
Aller Voraussicht nach wird der Haushaltsentwurf erst in der Januar-Sitzung des Stadtparlaments eingebracht, so dass eine Verabschiedung frühestens Ende Februar möglich ist – dem letzten Sitzungstermin der Wahlperiode. Damit muss Rosbach mit Beginn 2026 zu einer vorläufigen Haushaltsführung nach § 99 HGO übergehen. So darf die Stadt Steuern, deren Sätze für jedes Haushaltsjahr festzusetzen sind, nur nach den Sätzen des Vorjahres erheben.
„Wichtig ist“, schließt Dr. Rathjens, „dass der Magistrat zügig mit den Beratungen beginnt, damit die Rosbacher bald Klarheit haben, welche Belastungen auf sie zukommen.“ Dies sei ein Gebot der Fairness auch in Anbetracht der anstehenden Kommunalwahl im März.
SPD-Stammtisch empfängt hohen Besuch – Blütenköniginnen berichten aus ihrem Amtsjahr
Der offene monatliche Stammtisch der SPD Rosbach im Restaurant Müllers in Rodheim bot diesmal einen besonderen Höhepunkt: Die Vorsitzende Claudia Hetjes begrüßte gemeinsam mit dem Vorstand die amtierende Blütenkönigin Joyce I. und ihre Vorgängerin Sophia I.
Mit herzlicher Offenheit schilderten beide jungen Frauen ihre Erfahrungen aus der Zeit als Repräsentantinnen der Stadt Rosbach. Die Rolle der Blütenkönigin, so machten sie deutlich, sei eine traditionsreiche Aufgabe, die Freude macht, zugleich aber auch Einsatz erfordert: Besonders an den Wochenenden standen zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm. Für beide war der Höhepunkt ihres Amtsjahres die Einladung zum hessischen Ministerpräsidenten nach Wiesbaden, ein Moment, der ihnen lange in Erinnerung bleiben wird. Beide betonten, dass sie jungen Frauen eine Kandidatur sehr empfehlen können, denn die Erfahrungen, Begegnungen und persönlichen Entwicklungen seien von großem Wert.
Sophia I. berichtete zudem, dass sie auf ihren vielen Auftritten zahlreiche andere Königinnen kennengelernt habe – Begegnungen, aus denen zum Teil echte Freundschaften entstanden seien.
Um den Gästen des Stammtischs noch mehr Einblicke zu ermöglichen, führte SPD-Pressesprecher Herbert See kurze Interviews mit den beiden jungen Frauen. Joyce erzählte, dass sie 2023 aus Kamerun nach Deutschland gekommen sei und heute bei Verwandten in Rosbach lebt. Bereits in Kamerun hatte sie Deutsch-Unterricht, und nun studiert sie in Gießen Medizin-Informatik, wo sie voller Elan ihren Weg weitergeht.
Sophia I., die mit ihren beiden Schwestern und ihren Eltern in Rosbach lebt, entschied sich nach dem Schulabschluss für eine Ausbildung zur Industriekauffrau – ein Weg, der zeigt, dass eine solide Ausbildung auch heute noch eine wertvolle Alternative zum Studium sein kann.
Der Stammtischabend zeigte einmal mehr, wie bereichernd es ist, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Stadt mit Engagement vertreten. Die Gäste dankten Joyce I. und Sophia I. herzlich für ihren Besuch und die lebendigen Eindrücke in ihre Amtszeit.
Am Tag nach dem Stammtisch wurde bekannt, dass in den sozialen Medien rassistische Angriffe gegen Joyce veröffentlicht wurden. Wir haben die junge Frau als freundlich, zurückhaltend und kompetent erlebt. Die Verbreiter solcher Nachrichten sollten sich schämen. Die SPD weist solche Angriffe entschieden zurück und steht fest an der Seite von Joyce.
Bürgermeister Maar hat in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung die Gremienvorlage zur Erhöhung der Rosbacher Wasser- und Abwassergebühren zurückgezogen. Er sah sich hierzu aufgrund eines offensichtlichen Rechenfehlers gezwungen, auf den der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Peter Rathjens in seinem Redebeitrag hingewiesen hatte. Zudem enthielt der vorgelegte Beschlussvorschlag zur Gebührenanpassung der Stadtwerke keinen Vorschlag für die Höhe des Kalkulationszinssatzes, wie es bei der Verabschiedung des Jahreswirtschaftsplanes der Stadtwerke angekündigt worden war.
„Bei der routinemäßigen Neuberechnung der Gebühren“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende, „wurde bei der Fortschreibung des Anlagevermögens aufgrund eines Formelfehlers für die Jahre 2026 und 2027 Abschreibungen addiert, statt sie abzuziehen.“ Dies hat nun zur Folge, dass diese Kennziffer höher ausgewiesen wird als bei korrekter Berechnungsweise. Der Fehler schlägt insofern erhöhend auf die Gebühren durch, da die Verzinsung des Anlagevermögens ein Kostenbestandteil der Wasser- und Abwassergebühren ist. Rechtsgrundlage hierfür ist der § 10 des Kommunalen Abgabegesetzes, das explizit eine diesbezügliche Einbeziehung vorschreibt.
„Bei der Berechnung“, erläutert Dr. Rathjens, „muss noch ein zweiter, wichtiger Faktor beachtet werden, nämlich die Höhe des Kalkulationszinssatzes selbst.“ Hier gibt es keine strengen Vorgaben des Gesetzgebers, sondern die Kommunen haben einen gewissen Spielraum. Jedoch ist völlig unstrittig, dass ein Ausreizen des Zinssatzes nach oben auch die Gebühren nach oben treibt. Durch dieses Ausreizen besteht die Gefahr, dass über fortlaufende Gewinnausschüttungen der Stadtwerke der Kernhaushalt auf geräuschlosem Wege mitfinanziert wird, ohne dass dies dem Gebührenzahler bewusst ist. Die Festlegung des Kalkulationszinssatzes ist daher aus Sicht der SPD eine politische Entscheidung und sollte auch entsprechend so diskutiert werden.
„Wir plädieren im Interesse der Gebührenzahler “, so Dr. Rathjens, „für einen Kalkulationszins für das Anlagevermögen, der den Satz für die Aufnahme von Fremdkapital nicht überschreitet, wie es aber versteckt in der der Gremienvorlage steht“. Dieser Punkt wird in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses diskutiert.
Am vergangenen Freitag lud die SPD Rosbach zu einer gut besuchten Veranstaltung in die Rosbacher Wasserburg ein. Auf Einladung des Ortsvereins sprach Eckhard Hassebrock, Vorstand der Thüringer Aufbaubank, über das Thema Bürokratieabbau. Die Moderation übernahm Herbert See. Unter den Gästen befanden sich Mitglieder politischer Gremien, Unternehmer, Bankkollegen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger.
In seinem Vortrag machte Hassebrock deutlich, dass der Wunsch nach weniger Bürokratie weit verbreitet ist, die Realität jedoch eine andere Sprache spricht. Mit klaren Zahlen belegte er, dass die Anzahl der Bundesgesetze seit 2010 stetig steigt und Einzelnormen sowie Verordnungen sogar um mehr als 20 Prozent zugenommen haben. Eine Verdopplung der Regeln führe in der Praxis zu einer Vervierfachung der Komplexität.
„Viele Gesetze schaden der wirtschaftlichen Entwicklung“, betonte Hassebrock. Die stetige Ausweitung von Vorschriften und Einzelnormen verursache nicht nur zusätzlichen Aufwand, sondern bremse Investitionen, lähme Entscheidungswege und schränke Unternehmen in ihrer Handlungsfähigkeit ein. Je dichter das Regelwerk werde, desto höher seien die Kosten für Prozesse, Kontrollen und Dokumentationen – Kosten, die weder Wohlstand schaffen noch Innovation fördern.
Besonders eindrucksvoll schilderte er die zunehmenden Zielkonflikte im deutschen Regelwerk: Datenschutzanforderungen stehen häufig im Spannungsfeld zum Geldwäschegesetz, IT-Sicherheitsstandards kollidieren mit Arbeitszeitvorgaben, und Förderprogramme geraten mit Wettbewerbsrecht in Konflikt. Diese Widersprüche seien zentrale Treiber der Überregulierung.
Darüber hinaus ging Hassebrock auf die wachsende Zahl von Beauftragten und Zuständigkeiten ein, die Entscheidungswege zwar absichern sollen, in der Praxis jedoch oft verlängern und verteuern. Auch die Darstellung langer Genehmigungszeiten und ihrer Folgen für Investitionsentscheidungen fand unter den Anwesenden große Resonanz.
Hassebrock plädierte eindringlich dafür, Bürokratieabbau nicht durch neue Regeln oder reine Digitalisierung anzugehen. Entscheidend seien klare politische Prioritäten, verlässliche Ermessensräume und der Mut, Komplexität tatsächlich zu reduzieren.
Zum Abschluss dankte die SPD-Vorsitzende Denise Schäfer Herrn Hassebrock herzlich und überreichte ihm ein kleines Präsent als Zeichen der Wertschätzung.
Am vergangenen Freitag konnte die SPD Rosbach 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – 2 Damen und 20 Herren – zum traditionellen Preisskat in der Rosbacher Wasserburg begrüßen. Gespielt wurden drei Serien à 24 Spiele an sechs Tischen. Vor jeder Runde wurden die Tische neu ausgelost, sodass sich viele spannende und abwechslungsreiche Begegnungen ergaben.
Nach knapp fünf Stunden standen die Sieger fest:
1. Friedrich Kayser – 856 Punkte
2. Markus Beuse – 818 Punkte
3. Michael Linß – 788 Punkte
4. Salvatore Mitcelli – 708 Punkte
Kurz vor Mitternacht nahm SPD-Vorsitzende Claudia Hetjes die Siegerehrung vor. Die Gewinner erhielten Geldpreise, die sich aus dem Startgeld und Spenden der IT-Beratung Herbert See sowie des Rosbacher Restaurants Lava zusammensetzten.
Großen Beifall erhielten nicht nur die Sieger, sondern auch Ellen Dietz und Birgit Dachs, die die Teilnehmenden zu günstigen Preisen bestens bewirteten. Ein besonderer Applaus galt Ruth Pakullat, die erstmals die Turnierleitung übernommen hatte und den Abend souverän leitete.
Besonders erfreulich war, dass auch ältere Skatfreunde dabei waren – der älteste Teilnehmer zählte stolze 87 Jahre und hielt bis zum Schluss durch.
Zum Abschluss dankte SPD-Pressesprecher Herbert See allen Teilnehmern sowie dem engagierten SPD-Team für einen gelungenen Skatabend. Eine Fortsetzung des beliebten Turniers ist auch für das Jahr 2026 bereits fest eingeplant.
Die SPD Rosbach zeigt sich besorgt über den zunehmenden Mangel an Auszubildenden in handwerklichen Berufen. Der jüngste Bericht über die Saalburgschule in Usingen, an der erstmals kein einziger Bäcker-Azubi eingeschult wurde, macht deutlich, wie ernst die Lage inzwischen ist.
„Wenn ganze Bildungsgänge mangels Schülern eingestellt werden müssen, verschärft sich der Fachkräftemangel weiter – das ist eine gefährliche Abwärtsspirale“, so SPD-Pressesprecher Herbert See. Junge Menschen, die sich für einen handwerklichen Beruf interessieren, müssten dann teils weite Wege zur nächsten Berufsschule in Kauf nehmen. „Das schreckt viele ab – und am Ende fehlen uns in der Region die Fachkräfte, die wir so dringend brauchen.“
Dabei bieten gerade die Rosbacher Handwerksbetriebe eine Vielzahl von Ausbildungsgängen an, von klassischen Gewerken bis hin zu modernen Dienstleistungs- und Technikberufen.Unsere örtlichen Betriebe sind engagiert, bilden aus und sichern damit die Zukunft unserer Stadt. Es fehlt nicht an Bereitschaft, sondern an Bewerbern“, betont See.
Die SPD Rosbach sieht die Ursachen für den Fachkräftemangel nicht allein in fehlender Werbung für Handwerksberufe. „Wir erleben einen gesellschaftlichen Wandel“, so See weiter. „Das Handwerk verliert an gesellschaftlichem Ansehen, während der Druck zu akademischen Karrieren stetig steigt. Dabei gilt heute wie früher: Ein Handwerk hat goldenen Boden – und bietet hervorragende Perspektiven für engagierte junge Menschen.“
Auch das Bildungssystem müsse wieder stärker praktische Begabungen fördern. Werkunterricht, handwerkliche Projekte und frühzeitige Berufsorientierung sollten fester Bestandteil der schulischen Ausbildung sein.„
Die SPD Rosbach unterstützt deshalb alle Initiativen, die Ausbildung und Betriebe vor Ort stärken. Dazu gehört auch, dass Ausbildungsbetriebe entlastet werden – etwa durch eine staatlich finanzierte Koordinationsstelle, die sie bei der Bürokratie unterstützt und Auszubildende mit besonderem Förderbedarf begleitet.
„Unsere Betriebe dürfen mit der Verantwortung nicht allein gelassen werden“, betont See. „Wir brauchen ein klares politisches Signal: Handwerk und berufliche Bildung sind gleichwertig mit akademischer Bildung. Wer einen Beruf erlernt, sichert die Zukunft unserer Städte und Gemeinden.“
| Besucher: | 200108 |
| Heute: | 11 |
| Online: | 1 |