Ortsverein
520,00 Euro - das war das Ergebnis der Spendenaktion, die die Rosbacher SPD Anfang März anlässlich ihres Grüne-Soße-Essens mit dem Motto „Aufbruch in den Frühling“ im Restaurant Müllers durchgeführt hatte.
Ziel der Aktion war es, mit den gesammelten Geldern das Seniorencafé der Sozialstation häusliche Pflege Niddatal/Rosbach/Wöllstadt finanziell zu unterstützen.
Vergangene Woche war es soweit: Mit großer Freude konnte der Betrag durch Ellen Dietz, die Mitgliederbeauftragte der SPD und die Ortsvereinsvorsitzende Claudia Hetjes an das Team der Sozialstation in deren Räumlichkeiten überreicht werden.
Stellvertretend nahmen Frau Anja Luther, die Leiterin der Sozialstation sowie Herr Markus Schütz, Wöllstädter Bürgermeister und Vorstandsmitglied der Sozialstation, den Betrag entgegen.
Ellen Dietz bedankte sich bei den Pflegekräften für ihre täglichen Bemühungen, alten Menschen oder solchen mit körperlichen Einschränkungen das Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Dietz: „Die hierfür benötigte Kraft und Geduld verdient höchste Anerkennung.“
Umso beeindruckender ist die zusätzliche Einrichtung des Seniorencafés (vormals Demenzcafé) durch das Team der Sozialstation:
Dieses großartige Angebot richtet sich an Menschen mit Demenzerkrankungen sowie ihre betreuenden Angehörigen. Derzeit findet die Gruppe donnerstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Wasserburg statt, ab Mai dann auch 14tägig montags von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Intention des Seniorencafés ist nicht nur, dass die Teilnehmenden bei diesen Treffen Freude und Austausch finden, sondern auch, dass sie zur Entlastung der Angehörigen beitragen.
Die SPD Rosbach bedankt sich von Herzen für den Einsatz des Sozialstation-Teams: Hier wird eine so wichtige Arbeit geleistet, die jegliche Unterstützung wert ist.
Im großen Sitzungssaal der Wasserburg kamen am vergangenen Samstag die Mitglieder der SPD Rosbach zu ihrer turnusgemäßen Jahreshauptversammlung zusammen. Eine umfangreiche Tagesordnung spiegelte die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins wider.
Nach der Begrüßung durch die Co-Vorsitzende Denise Schäfer gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Körner gab im Anschluss einen Einblick in die aktuelle Arbeit der Landtagsfraktion. Einen besonderen Schwerpunkt legte er auf das Tarif-Treue-Gesetz. Dieses verpflichtet die Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten, zur Einhaltung tariflicher Löhne und Arbeitsbedingungen. Ziel ist es, faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern und Lohndumping zu verhindern.
Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung von Armin Hofmann für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Zugleich wurde bekanntgegeben, dass er aufgrund der Kommunalwahl als Stadtverordneter in das Rosbacher Parlament einziehen wird.
Claudia Hetjes berichtete für den Ortsvereinsvorstand und würdigte das große Engagement der Mitglieder insbesondere in den sechs Monaten vor der Kommunalwahl. Insgesamt wurden acht Flyer entwickelt und verteilt sowie rund 200 Plakate mit 7 Motiven gestaltet und im Stadtgebiet angebracht. Darüber hinaus besuchten die Vorstandsmitglieder die Veranstaltungen der örtlichen Vereine sowie der Feuerwehren und zeigten dort Präsenz.
Großen Zuspruch fanden auch die regelmäßig angebotenen Themenstammtische, die eine unmittelbare Austauschmöglichkeit mit den Bürgerinnen und Bürgern boten. Ein besonderer Höhepunkt war das von Ellen Dietz organisierte „Grüne-Soße-Essen“ im Restaurant Müllers in Rodheim. Die zahlreichen Aktivitäten des Ortsvereins fanden zudem eine breite Resonanz in der örtlichen Presse und den sozialen Medien.
Dr. Hans-Peter Rathjens berichtete ausführlich über die Arbeit der Fraktion in den vergangenen Wochen. Im Mittelpunkt standen dabei die Haushaltsberatungen. In der anschließenden Aussprache wurde besonders hervorgehoben, dass Rathjens als Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses mit fundierten Ausarbeitungen und konstruktiven Vorschlägen maßgeblich zum späteren Kompromiss im Parlament beigetragen hat. Kritisch angemerkt wurde hingegen, dass Bürgermeister und Kämmerer Steffen Maar in diesem Zusammenhang keine erkennbaren eigenen Impulse gesetzt habe.
Einen würdigen und zugleich bewegenden Rahmen bildete die Verabschiedung langjähriger Mandatsträger. Heinz Sill blickt auf 38 Jahre kommunalpolitisches Engagement zurück – als Stadtverordneter, Erster Stadtrat und Stadtrat. Dr. Hans-Peter Rathjens war 28 Jahre Stadtverordneter, darüber hinaus viele Jahre Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses sowie Vorsitzender der SPD Fraktion. Wolfgang Lingenau engagierte sich zehn Jahre als Stadtverordneter, war in verschiedenen Ausschüssen tätig und gehörte dem Ortsbeirat Rodheim an. Die Mitglieder dankten allen drei mit langanhaltendem Beifall. Claudia Hetjes betonte, dass sie sich in besonderer Weise um die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht hätten. Gemeinsam mit Denise Schäfer überreichte sie Blumensträuße und Gutscheine – verbunden mit dem Wunsch, dass die Herren auch künftig ihren Nachfolgern mit Rat und Erfahrung zur Seite stehen.
Der Kassenbericht zeigte, dass die SPD Rosbach finanziell solide aufgestellt ist. Die Revisoren bescheinigten der Kassiererin Bianka Stelz eine einwandfreie und vorbildliche Arbeit. Auf ihren Antrag hin wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Zum Abschluss befasste sich die Versammlung mit der Bewertung des Wahlergebnisses. Zufrieden zeigte man sich darüber, dass es gelungen ist, die vier Sitze im Stadtparlament zu behaupten – trotz der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen für die SPD auf Bundes- und Landesebene.
Nach rund drei Stunden schloss Claudia Hetjes die Sitzung und dankte allen Anwesenden für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Die SPD Rosbach lädt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu einem Erste-Hilfe-Kurs ein, der am Samstag, den 7. März 2026, von 8:00 bis 16:00 Uhr in der Rosbacher Wasserburg stattfindet.
Der Kurs ist zwei Jahre gültig für alle Führerscheinklassen und wird zudem als Nachweis für betriebliche Ersthelfer anerkannt. Geleitet wird die Veranstaltung von EH-Ausbilder Tom Jacob, der über langjährige Erfahrung im Rettungsdienst und der Erste-Hilfe-Ausbildung verfügt.
Die SPD Rosbach konnte Tom Jacob, Kandidat der SPD für die Stadtverordnetenversammlung, dafür gewinnen, diesen Kurs ehrenamtlich durchzuführen. Die Veranstaltung wird mit freundlicher Unterstützung der Firma CorStart GbR durchgeführt.
Für das leibliche Wohl der Teilnehmenden sorgt der SPD-Ortsverein Rosbach. Hierfür wird eine Aufwands- und Verpflegungspauschale in Höhe von 15 Euro erhoben.
Die Anmeldung sowie Rückfragen zum Ablauf des Kurses sind per E-Mail an veranstaltungen@spd-in-rosbach.de möglich. Bitte rechtzeitig anmelden, weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Am vergangenen Freitag lud die SPD Rosbach zu einer gut besuchten Veranstaltung in die Rosbacher Wasserburg ein. Auf Einladung des Ortsvereins sprach Eckhard Hassebrock, Vorstand der Thüringer Aufbaubank, über das Thema Bürokratieabbau. Die Moderation übernahm Herbert See. Unter den Gästen befanden sich Mitglieder politischer Gremien, Unternehmer, Bankkollegen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger.
In seinem Vortrag machte Hassebrock deutlich, dass der Wunsch nach weniger Bürokratie weit verbreitet ist, die Realität jedoch eine andere Sprache spricht. Mit klaren Zahlen belegte er, dass die Anzahl der Bundesgesetze seit 2010 stetig steigt und Einzelnormen sowie Verordnungen sogar um mehr als 20 Prozent zugenommen haben. Eine Verdopplung der Regeln führe in der Praxis zu einer Vervierfachung der Komplexität.
„Viele Gesetze schaden der wirtschaftlichen Entwicklung“, betonte Hassebrock. Die stetige Ausweitung von Vorschriften und Einzelnormen verursache nicht nur zusätzlichen Aufwand, sondern bremse Investitionen, lähme Entscheidungswege und schränke Unternehmen in ihrer Handlungsfähigkeit ein. Je dichter das Regelwerk werde, desto höher seien die Kosten für Prozesse, Kontrollen und Dokumentationen – Kosten, die weder Wohlstand schaffen noch Innovation fördern.
Besonders eindrucksvoll schilderte er die zunehmenden Zielkonflikte im deutschen Regelwerk: Datenschutzanforderungen stehen häufig im Spannungsfeld zum Geldwäschegesetz, IT-Sicherheitsstandards kollidieren mit Arbeitszeitvorgaben, und Förderprogramme geraten mit Wettbewerbsrecht in Konflikt. Diese Widersprüche seien zentrale Treiber der Überregulierung.
Darüber hinaus ging Hassebrock auf die wachsende Zahl von Beauftragten und Zuständigkeiten ein, die Entscheidungswege zwar absichern sollen, in der Praxis jedoch oft verlängern und verteuern. Auch die Darstellung langer Genehmigungszeiten und ihrer Folgen für Investitionsentscheidungen fand unter den Anwesenden große Resonanz.
Hassebrock plädierte eindringlich dafür, Bürokratieabbau nicht durch neue Regeln oder reine Digitalisierung anzugehen. Entscheidend seien klare politische Prioritäten, verlässliche Ermessensräume und der Mut, Komplexität tatsächlich zu reduzieren.
Zum Abschluss dankte die SPD-Vorsitzende Denise Schäfer Herrn Hassebrock herzlich und überreichte ihm ein kleines Präsent als Zeichen der Wertschätzung.
Am vergangenen Freitag konnte die SPD Rosbach 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – 2 Damen und 20 Herren – zum traditionellen Preisskat in der Rosbacher Wasserburg begrüßen. Gespielt wurden drei Serien à 24 Spiele an sechs Tischen. Vor jeder Runde wurden die Tische neu ausgelost, sodass sich viele spannende und abwechslungsreiche Begegnungen ergaben.
Nach knapp fünf Stunden standen die Sieger fest:
1. Friedrich Kayser – 856 Punkte
2. Markus Beuse – 818 Punkte
3. Michael Linß – 788 Punkte
4. Salvatore Mitcelli – 708 Punkte
Kurz vor Mitternacht nahm SPD-Vorsitzende Claudia Hetjes die Siegerehrung vor. Die Gewinner erhielten Geldpreise, die sich aus dem Startgeld und Spenden der IT-Beratung Herbert See sowie des Rosbacher Restaurants Lava zusammensetzten.
Großen Beifall erhielten nicht nur die Sieger, sondern auch Ellen Dietz und Birgit Dachs, die die Teilnehmenden zu günstigen Preisen bestens bewirteten. Ein besonderer Applaus galt Ruth Pakullat, die erstmals die Turnierleitung übernommen hatte und den Abend souverän leitete.
Besonders erfreulich war, dass auch ältere Skatfreunde dabei waren – der älteste Teilnehmer zählte stolze 87 Jahre und hielt bis zum Schluss durch.
Zum Abschluss dankte SPD-Pressesprecher Herbert See allen Teilnehmern sowie dem engagierten SPD-Team für einen gelungenen Skatabend. Eine Fortsetzung des beliebten Turniers ist auch für das Jahr 2026 bereits fest eingeplant.
Am Freitag, dem 07.November 2025 wird ab 19.00 Uhr in der Wasserburg in Nieder-Rosbach wieder zu den Karten gegriffen.
Freundinnen und Freunde des populären Spiels können gegen eine Startgebühr von 10.00 € gemäß den Regeln des Deutschen Skatverbandes in den Wettbewerb um den Gesamtsieg einsteigen.
Es wird um eine Anmeldung per E-Mail unter spieleabend@spd-in-rosbach.de gebeten, Kurzentschlossene sind jedoch auch herzlich willkommen und können sich ab 18.30 Uhr vor Ort anmelden.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Wie in den vergangenen Jahren dürfen sich die Gäste auf attraktive Preise und gesellige Atmosphäre freuen.
Die SPD Rosbach wünscht bereits jetzt allen Mitspielenden „Gut Blatt“ und viel Vergnügen beim Skat dreschen.
Nach der krankheitsbedingten Absage im Januar kommt es endlich zur lang erwarteten Fortsetzung der legendären Preisskat-Turniere der SPD Rosbach:
Am Freitag, dem 07.November 2025 wird ab 19.00 Uhr in der Wasserburg in Nieder-Rosbach wieder zu den Karten gegriffen.
Nähere Informationen erfolgen zeitnah.
Sollten Sie sich bereits jetzt für das Turnier anmelden wollen, so können Sie dies gerne per E-Mail unter spieleabend@spd-in-rosbach.de tun.
Wir freuen uns auf Sie!
Ein spannender Gast hatte sich zur Vorstandssitzung der SPD Rosbach am vergangenen Montag angekündigt: Der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Körner besuchte die Genossinnen und Genossen und brachte nicht nur aktuelle Informationen aus der Landespolitik mit, sondern begleitete die mehrstündige Sitzung auch bis zum Schluss.
Körner gab zunächst einen Überblick über die bisherigen Schwerpunkte der Landespolitik. Besonders hob er die aktuelle Forderung der Hessen-SPD hervor, dass 77 Prozent der Mittel für Hessen aus dem 100-Milliarden-Sondervermögen den Kommunen zugutekommen sollen. Schließlich seien es die Städte und Gemeinden, die den Großteil der Investitionen schultern, obwohl sie strukturell seit Jahren unterfinanziert seien. Diese Forderung stieß in der Runde auf breite Zustimmung – gerade mit Blick auf anstehende Projekte in Rosbach wie den Erhalt des Alten Rathauses oder den Neubau der Sporthalle Eisenkrain. Unabhängig vom Konjunkturprogramm des Bundes erwartet die Rosbacher SPD von Bürgermeister und Kämmerer Steffen Maar konkrete Vorschläge zur Finanzierung der Großprojekte, um gravierende Steuererhöhungen zu vermeiden.
Neben der Landespolitik standen zwei weitere Themen im Fokus:
Unter Leitung der Vorsitzenden Claudia Hetjes wurden die Weichen für die Kommunalwahl 2026 gestellt. „Das Programm steht, die Kandidatenliste stellt einen guten Querschnitt der Rosbacher Bevölkerung dar. Besonders stolz sind wir darauf, auch wieder junge Leute für eine Politik mit sozialdemokratischer Handschrift begeistert zu haben“, so Hetjes. Und sie ließ durchblicken: „Es wird Überraschungen geben.“ Dank der intensiven Vorarbeit der Programmkommission – bestehend aus Herbert See, Dr. Hans-Peter Rathjens, Armin Hofmann und Claudia Hetjes – konnte dieser Punkt zügig abgeschlossen werden.
Kontrovers diskutiert wurde anschließend die Auswertung der Umfrage zur Stadtentwicklung. „Es wirkt stellenweise eher wie eine Ideensammlung, aber die wirklich drängenden Themen wie Verkehrssituation oder eingeschränkte Jugendarbeit werden nur am Rande behandelt“, lautete ein kritischer Beitrag aus den Reihen des Vorstandes.
Nach mehr als drei Stunden schloss Claudia Hetjes die Sitzung: „Wir sind optimistisch und stehen in den Startlöchern.“
Ein herzliches Dankeschön ging an Matthias Körner, der in Rosbach stets ein gern gesehener Gast ist.
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