Ortsverein
Am vergangenen Freitag lud die SPD Rosbach zu einer gut besuchten Veranstaltung in die Rosbacher Wasserburg ein. Auf Einladung des Ortsvereins sprach Eckhard Hassebrock, Vorstand der Thüringer Aufbaubank, über das Thema Bürokratieabbau. Die Moderation übernahm Herbert See. Unter den Gästen befanden sich Mitglieder politischer Gremien, Unternehmer, Bankkollegen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger.
In seinem Vortrag machte Hassebrock deutlich, dass der Wunsch nach weniger Bürokratie weit verbreitet ist, die Realität jedoch eine andere Sprache spricht. Mit klaren Zahlen belegte er, dass die Anzahl der Bundesgesetze seit 2010 stetig steigt und Einzelnormen sowie Verordnungen sogar um mehr als 20 Prozent zugenommen haben. Eine Verdopplung der Regeln führe in der Praxis zu einer Vervierfachung der Komplexität.
„Viele Gesetze schaden der wirtschaftlichen Entwicklung“, betonte Hassebrock. Die stetige Ausweitung von Vorschriften und Einzelnormen verursache nicht nur zusätzlichen Aufwand, sondern bremse Investitionen, lähme Entscheidungswege und schränke Unternehmen in ihrer Handlungsfähigkeit ein. Je dichter das Regelwerk werde, desto höher seien die Kosten für Prozesse, Kontrollen und Dokumentationen – Kosten, die weder Wohlstand schaffen noch Innovation fördern.
Besonders eindrucksvoll schilderte er die zunehmenden Zielkonflikte im deutschen Regelwerk: Datenschutzanforderungen stehen häufig im Spannungsfeld zum Geldwäschegesetz, IT-Sicherheitsstandards kollidieren mit Arbeitszeitvorgaben, und Förderprogramme geraten mit Wettbewerbsrecht in Konflikt. Diese Widersprüche seien zentrale Treiber der Überregulierung.
Darüber hinaus ging Hassebrock auf die wachsende Zahl von Beauftragten und Zuständigkeiten ein, die Entscheidungswege zwar absichern sollen, in der Praxis jedoch oft verlängern und verteuern. Auch die Darstellung langer Genehmigungszeiten und ihrer Folgen für Investitionsentscheidungen fand unter den Anwesenden große Resonanz.
Hassebrock plädierte eindringlich dafür, Bürokratieabbau nicht durch neue Regeln oder reine Digitalisierung anzugehen. Entscheidend seien klare politische Prioritäten, verlässliche Ermessensräume und der Mut, Komplexität tatsächlich zu reduzieren.
Zum Abschluss dankte die SPD-Vorsitzende Denise Schäfer Herrn Hassebrock herzlich und überreichte ihm ein kleines Präsent als Zeichen der Wertschätzung.
Am vergangenen Freitag konnte die SPD Rosbach 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – 2 Damen und 20 Herren – zum traditionellen Preisskat in der Rosbacher Wasserburg begrüßen. Gespielt wurden drei Serien à 24 Spiele an sechs Tischen. Vor jeder Runde wurden die Tische neu ausgelost, sodass sich viele spannende und abwechslungsreiche Begegnungen ergaben.
Nach knapp fünf Stunden standen die Sieger fest:
1. Friedrich Kayser – 856 Punkte
2. Markus Beuse – 818 Punkte
3. Michael Linß – 788 Punkte
4. Salvatore Mitcelli – 708 Punkte
Kurz vor Mitternacht nahm SPD-Vorsitzende Claudia Hetjes die Siegerehrung vor. Die Gewinner erhielten Geldpreise, die sich aus dem Startgeld und Spenden der IT-Beratung Herbert See sowie des Rosbacher Restaurants Lava zusammensetzten.
Großen Beifall erhielten nicht nur die Sieger, sondern auch Ellen Dietz und Birgit Dachs, die die Teilnehmenden zu günstigen Preisen bestens bewirteten. Ein besonderer Applaus galt Ruth Pakullat, die erstmals die Turnierleitung übernommen hatte und den Abend souverän leitete.
Besonders erfreulich war, dass auch ältere Skatfreunde dabei waren – der älteste Teilnehmer zählte stolze 87 Jahre und hielt bis zum Schluss durch.
Zum Abschluss dankte SPD-Pressesprecher Herbert See allen Teilnehmern sowie dem engagierten SPD-Team für einen gelungenen Skatabend. Eine Fortsetzung des beliebten Turniers ist auch für das Jahr 2026 bereits fest eingeplant.
Am Freitag, dem 07.November 2025 wird ab 19.00 Uhr in der Wasserburg in Nieder-Rosbach wieder zu den Karten gegriffen.
Freundinnen und Freunde des populären Spiels können gegen eine Startgebühr von 10.00 € gemäß den Regeln des Deutschen Skatverbandes in den Wettbewerb um den Gesamtsieg einsteigen.
Es wird um eine Anmeldung per E-Mail unter spieleabend@spd-in-rosbach.de gebeten, Kurzentschlossene sind jedoch auch herzlich willkommen und können sich ab 18.30 Uhr vor Ort anmelden.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Wie in den vergangenen Jahren dürfen sich die Gäste auf attraktive Preise und gesellige Atmosphäre freuen.
Die SPD Rosbach wünscht bereits jetzt allen Mitspielenden „Gut Blatt“ und viel Vergnügen beim Skat dreschen.
Nach der krankheitsbedingten Absage im Januar kommt es endlich zur lang erwarteten Fortsetzung der legendären Preisskat-Turniere der SPD Rosbach:
Am Freitag, dem 07.November 2025 wird ab 19.00 Uhr in der Wasserburg in Nieder-Rosbach wieder zu den Karten gegriffen.
Nähere Informationen erfolgen zeitnah.
Sollten Sie sich bereits jetzt für das Turnier anmelden wollen, so können Sie dies gerne per E-Mail unter spieleabend@spd-in-rosbach.de tun.
Wir freuen uns auf Sie!
Ein spannender Gast hatte sich zur Vorstandssitzung der SPD Rosbach am vergangenen Montag angekündigt: Der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Körner besuchte die Genossinnen und Genossen und brachte nicht nur aktuelle Informationen aus der Landespolitik mit, sondern begleitete die mehrstündige Sitzung auch bis zum Schluss.
Körner gab zunächst einen Überblick über die bisherigen Schwerpunkte der Landespolitik. Besonders hob er die aktuelle Forderung der Hessen-SPD hervor, dass 77 Prozent der Mittel für Hessen aus dem 100-Milliarden-Sondervermögen den Kommunen zugutekommen sollen. Schließlich seien es die Städte und Gemeinden, die den Großteil der Investitionen schultern, obwohl sie strukturell seit Jahren unterfinanziert seien. Diese Forderung stieß in der Runde auf breite Zustimmung – gerade mit Blick auf anstehende Projekte in Rosbach wie den Erhalt des Alten Rathauses oder den Neubau der Sporthalle Eisenkrain. Unabhängig vom Konjunkturprogramm des Bundes erwartet die Rosbacher SPD von Bürgermeister und Kämmerer Steffen Maar konkrete Vorschläge zur Finanzierung der Großprojekte, um gravierende Steuererhöhungen zu vermeiden.
Neben der Landespolitik standen zwei weitere Themen im Fokus:
Unter Leitung der Vorsitzenden Claudia Hetjes wurden die Weichen für die Kommunalwahl 2026 gestellt. „Das Programm steht, die Kandidatenliste stellt einen guten Querschnitt der Rosbacher Bevölkerung dar. Besonders stolz sind wir darauf, auch wieder junge Leute für eine Politik mit sozialdemokratischer Handschrift begeistert zu haben“, so Hetjes. Und sie ließ durchblicken: „Es wird Überraschungen geben.“ Dank der intensiven Vorarbeit der Programmkommission – bestehend aus Herbert See, Dr. Hans-Peter Rathjens, Armin Hofmann und Claudia Hetjes – konnte dieser Punkt zügig abgeschlossen werden.
Kontrovers diskutiert wurde anschließend die Auswertung der Umfrage zur Stadtentwicklung. „Es wirkt stellenweise eher wie eine Ideensammlung, aber die wirklich drängenden Themen wie Verkehrssituation oder eingeschränkte Jugendarbeit werden nur am Rande behandelt“, lautete ein kritischer Beitrag aus den Reihen des Vorstandes.
Nach mehr als drei Stunden schloss Claudia Hetjes die Sitzung: „Wir sind optimistisch und stehen in den Startlöchern.“
Ein herzliches Dankeschön ging an Matthias Körner, der in Rosbach stets ein gern gesehener Gast ist.
Die Vorsitzenden der SPD Rosbach, Claudia Hetjes und Denise Schäfer, hatten zur jüngsten Vorstandssitzung eine umfangreiche Tagesordnung vorbereitet. Im Mittelpunkt der Sitzung standen sowohl aktuelle kommunalpolitische Themen als auch ein Moment des stillen Gedenkens.
Zu Beginn gedachten die Anwesenden des kürzlich verstorbenen, langjährigen Vorstandsmitglieds Karl-Heinz Dachs. Der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Peter Rathjens hatte bereits während der Trauerfeier auf dem Friedhof in Nieder-Rosbach das herausragende ehrenamtliche Engagement von Karl-Heinz Dachs gewürdigt – als Stadtverordneter, bis zuletzt als Ortsbeirat, Kassenwart und später als Beisitzer im Vorstand des SPD-Ortsvereins. Auch im Rahmen der Vorstandssitzung wurde seine Arbeit noch einmal in dankbarer Erinnerung hervorgehoben.
Im Verlauf der Sitzung stellte die zuständige Programmkommission den ersten Entwurf des kommunalpolitischen Wahlprogramms für 2026 vor. Die Kommission, bestehend aus Dr. Hans-Peter Rathjens, Claudia Hetjes, Armin Hofmann und Herbert See, gab einen ersten Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte. Die endgültige Fassung des Programms soll in der nächsten Vorstandssitzung verabschiedet werden.
Auch die Planungen für die kommenden Monate standen auf der Tagesordnung. Ein Termin sorgt dabei schon jetzt für große Vorfreude: Am Freitag, den 4. Juli 2025, dem letzten Schultag vor den Sommerferien, wird die SPD-Kreisvorsitzende und Staatsministerin Natalie Pawlik die Rosbacher und Rodheimer Schulkinder an der Eisdiele in Ober-Rosbach zu einer Kugel Eis einladen – zwischen 15.00 und 16.30 Uhr.
Last but not least: Ein besonders erfreulicher Moment bildete den Abschluss der Sitzung. Tom Jacob aus Rodheim stellte sich als neues Mitglied der SPD Rosbach vor. Er erhielt das Parteibuch unter dem herzlichen Applaus der Anwesenden. Die Vorsitzenden begrüßten ihn im Namen des gesamten Vorstandsteams und hießen ihn in der sozialdemokratischen Familie willkommen.
Der jüngste SPD-Stammtisch im Restaurant Müllers in Rodheim bot einen besonderen Austausch: Als Gäste durften die Ortsvereinsvorsitzende Claudia Hetjes und der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Peter Rathjens gemeinsam mit den Teilnehmenden Vertreterinnen der Rodheimer Landfrauen begrüßen.
In der offenen und lockeren Gesprächsrunde wurde schnell deutlich: Die Landfrauen von heute sind modern, engagiert und vielfältig aktiv. Längst geht es nicht mehr nur um klassische Themen wie Kochen und Backen – auch wenn diese nach wie vor mit Herz gepflegt werden. Die Landfrauen stehen für eine starke Gemeinschaft, gelebten Zusammenhalt und ein wertvolles Ehrenamt inmitten unserer Gesellschaft.
Wer heute bei den Landfrauen aktiv ist, ist nicht zwangsläufig Bäuerin – im Gegenteil: Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichsten Berufen und Lebensbereichen. Sie alle eint das Interesse an Gemeinschaft, Weiterbildung und dem Engagement für den ländlichen Raum. Landfrauen bieten ein breites Programm für Frauen jeden Alters: Von Vorträgen zu Gesundheit, Ernährung, Digitalisierung und Gesellschaft über kreative Workshops bis hin zu Bildungsfahrten und politischer Interessenvertretung – das Angebot ist so vielfältig wie die Frauen selbst.
Beim Stammtisch berichteten die Rodheimer Landfrauen von ihren jüngsten Aktivitäten: So nahmen sie am Festzug der Freiwilligen Feuerwehr teil, unterstützten das Firmenjubiläum der Firma Lempp mit einem Kuchenverkauf und engagieren sich tatkräftig am Stand der Hessischen Landfrauen auf dem Hessentag.
Auch lokale Themen kamen an diesem Abend nicht zu kurz: Die angespannte Parkplatzsituation in Rodheim, der fehlende Lagerraum für die vielfältigen Materialien und Utensilien der Landfrauen sowie die Herausforderungen im Öffentlichen Nahverkehr wurden offen angesprochen. Besonders kritisch wurden dabei die unpünktlichen Verbindungen und die Umstiegsprobleme von der Regionalbahn in die S5 thematisiert – verursacht durch die laufenden Baumaßnahmen am Bahnhof Friedrichsdorf.
Der Abend war geprägt von gegenseitigem Interesse, herzlichen Begegnungen und so mancher Anekdote, die für ein Schmunzeln sorgte und die Runde abrundete.
„Die Rodheimer Landfrauen sind ein wertvoller Bestandteil unserer Stadtgesellschaft. Ihr Engagement zeigt, wie Tradition und Gegenwart Hand in Hand gehen können“, so das Fazit der SPD-Vorsitzenden Claudia Hetjes.
Die SPD Rosbach lädt herzlich zum nächsten Stammtisch am Mittwoch, den 21. Mai 2025, ein. Treffpunkt ist wie gewohnt das Restaurant Müllers in Rodheim, Beginn ist um 19:00 Uhr.
Der SPD-Stammtisch steht seit jeher für offenen Austausch und gelebte Bürgernähe. Im Mittelpunkt des Abends steht diesmal ein zentrales Thema der Stadtentwicklung: Der geplante Neubau einer Sporthalle im Sportzentrum Eisenkrain in Ober-Rosbach.
Als kompetenter Gesprächspartner wird Wolfgang Lingenau, Stadtverordneter und Mitglied im Umwelt- und Planungsausschuss, anwesend sein. Er wird die Position der SPD Rosbach zum Bauvorhaben erläutern und aufzeigen, warum sich die Fraktion deutlich für einen Neubau ausspricht.
Wolfgang Lingenau bringt umfangreiche Erfahrung in diesem Bereich mit: Als Vorstandsmitglied der SG Rodheim begleitete er bereits den Bau des Sportzentrums Rodheim. Seine fachlichen Kenntnisse und praxisnahen Einblicke bieten eine wertvolle Grundlage für eine sachliche und zukunftsorientierte Diskussion.
Darüber hinaus war Lingenau in den vergangenen Jahren aktives Mitglied der Arbeitsgruppe Sportstätten, in der gemeinsam mit Vereinsvertretern und weiteren Ausschussmitgliedern eine Sportentwicklungsplanung für das Gelände Eisenkrain erarbeitet wurde. Im vergangenen Jahr wirkte er zudem in einer Expertengruppe mit einem Planungsbüro an der Erstellung eines Planungskonzepts für die neue Sporthalle mit.
Die SPD Rosbach befürwortet den Neubau nachdrücklich, da der Vereinssport in Rosbach dringend zusätzliche Hallenkapazitäten benötigt, um seinem gesellschaftlich wichtigen Auftrag auch künftig gerecht werden zu können.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und aktiv an der Diskussion teilzunehmen – denn nur gemeinsam können wir die Zukunft unserer Stadt gestalten.
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