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Nachrichten zum Thema Ortsverein

Ehrenbrief des Landes Hessen für Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum „125 Jahre SPD Rosbach“ wurden Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Bürgermeister Steffen Maar hielt die Laudatio und würdigte das langjährige kommunalpolitische und ehrenamtliche Engagement der beiden Geehrten. Maar überreichte die Ehrenurkunden im Namen von Ministerpräsident Boris Rhein und Landrat Jan Weckler.

Auf Vorschlag von SPD-Pressesprecher Herbert See waren Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens bei der zuständigen Behörde für diese Ehrung vorgeschlagen worden. Die Rosbacher SPD freut sich, dass mit Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens zwei ihrer langjährigen Mitglieder für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet wurden.

Heinz Sill, Forstwirt und viele Jahre Revierförster in Rosbach, war Stadtverordneter, Stadtrat und Erster Stadtrat. Darüber hinaus engagierte er sich als Umweltschutzbeauftragter der Stadt Rosbach. Besonders bekannt wurde er über die Grenzen Rosbachs hinaus durch das Projekt der „1000 Mulden“ im Rosbacher Wald. Damit wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, Regenwasser im Wald zurückzuhalten, den Wasserhaushalt nachhaltig zu stärken und Hochwassergefahren zu verringern. Inzwischen hat sich Heinz Sill aus der aktiven Kommunalpolitik verabschiedet.

Dr. Hans-Peter Rathjens, promovierter Volkswirt, war 28 Jahre Stadtverordneter, bis zuletzt SPD-Fraktionsvorsitzender und viele Jahre Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses. In Rosbach wird er vor allem durch seine fundierten Ausarbeitungen zu den städtischen Finanzen von vielen Bürgerinnen und Bürgern geschätzt. Bürgermeister Steffen Maar bezeichnete ihn in seiner Laudatio treffend als den „Herrn der Tabellenkalkulation“.

Seit der letzten Kommunalwahl hat Dr. Hans-Peter Rathjens die Aufgabe des Ersten Stadtrates im Magistrat der Stadt Rosbach übernommen. Dies erfolgte auf Vorschlag von CDU, Stimme und SPD. Auch in dieser Funktion bringt er seine große kommunalpolitische Erfahrung und seinen finanzpolitischen Sachverstand in die Arbeit für die Stadt ein.

SPD-Pressesprecher Herbert See erklärte: „Die Rosbacher SPD freut sich sehr, dass mit Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens zwei unserer langjährigen Mitglieder mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet wurden. Beide haben sich über viele Jahre mit großem Einsatz für Rosbach engagiert. Sie stehen für Sachverstand, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Diese Ehrung ist eine verdiente Anerkennung für ihr langjähriges Wirken.“

Mit Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens wurden zwei Persönlichkeiten geehrt, die Rosbach über Jahrzehnte mitgeprägt und sich in besonderer Weise um die Stadt verdient gemacht haben.

 
125 Jahre SPD Rodheim- Eine Jubiläumsveranstaltung der besonderen Art
Momentaufnahme aus der Begrüßungsrede von Denise Schäfer

Mit einer festlichen Nachmittagsveranstaltung in der Wasserburg hat die SPD Rosbach Ende Mai das 125-jährige Bestehen der ursprünglichen SPD Rodheim gefeiert. Die Gäste erwartete ein bewegendes Programm voller Geschichte, Ehrungen und gelebter sozialdemokratischer Tradition.

Neben Vertretern der örtlichen Parteien und Wählergemeinschaften waren unter anderem Staatsministerin Natalie Pawlik, MdB, sowie der Landtagsabgeordnete Matthias Körner vor Ort. Nach der Begrüßung durch die Ortsvereinsvorsitzende Denise Schäfer richtete Bürgermeister Maar ein Grußwort an die Anwesenden.

Nach dem Absingen des Steigerlieds, das, wie auch der Rest der Veranstaltung, von der Band Jetlagged musikalisch begleitet wurde, hielt MdL Matthias Körner die Festansprache.

Wie auch schon zuvor der Bürgermeister ging Körner in seiner Ansprache auf die jahrzehntelange Verbundenheit der SPD mit der Region ein. Er beschrieb den Weg des Ortsvereins seit seiner Gründung im Jahr 1901, beschäftigte sich mit der Geschichte der Lyra und endete in der Gegenwart. Eine sehr warmherzige, vielbeklatschte Rede, die insbesondere den anwesenden Genossinnen und Genossen aus dem Herzen sprach.

Ein besonderer Moment war die offizielle Übergabe und Vorstellung des neuen Standorts der historischen SPD-Lyra im großen Saal der Wasserburg. Das Instrument wurde 1932 von der Freien Turnerschaft Rodheim durch Spenden, dem sogenannten „Lyra-Groschen“, angeschafft und während der NS-Zeit vor der Beschlagnahme durch die SA durch mutige ehemalige Mitglieder abwechselnd versteckt. Ein eindrucksvolles Zeugnis stillen Widerstands. Mit ihrem neuen Standort in der Wasserburg erhält die Lyra endlich einen Platz, der ihrer Geschichte gerecht wird. Der Dank der SPD Rosbach gilt Herrn Bürgermeister Maar und dem Magistrat der Stadt Rosbach, die dies ermöglicht haben.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Verleihung von zwei Landesehrenbriefen des Landes Hessen. Geehrt wurden der 1. Stadtrat Dr. Hans-Peter Rathjens sowie der langjährige Stadtrat Heinz Sill. Beide Auszeichnungen würdigten ein Lebenswerk im Dienste der Gemeinschaft.

Die SPD Rosbach bedankt sich bei allen Gästen für Ihr Kommen und die Wertschätzung, die ihr entgegengebracht wurde. Ein schönes Fest, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 
SPD-Stammtisch mit Harald Stenger „WM-Erinnerungen eines Fußball-Urgesteins und Globetrotters“

Der nächste SPD-Stammtisch findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 19.00 Uhr bei Müllers in Rodheim statt. Im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 dürfen sich die Gäste auf einen besonders interessanten und unterhaltsamen Abend freuen.

Zu Gast ist Harald Stenger, der in Rosbach heimisch gewordene Frankfurter Sportjournalist und ehemalige Pressesprecher der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Unter dem Titel „WM-Erinnerungen eines Fußball-Urgesteins und Globetrotters“ berichtet Stenger von Anekdoten, Begegnungen und Erlebnissen aus über 50 Jahren Sportjournalismus.

Ob Franz Beckenbauer, Diego Maradona, Johan Cruyff oder Rudi Völler — bei zehn WM-Turnieren auf fünf Kontinenten hat Stenger über die großen Persönlichkeiten der Fußball-Welt berichtet und später auch mit vielen von ihnen zusammengearbeitet. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein lebendiger Abend mit einem Mann, der immer klare Worte findet, gerade deshalb aber auch viele Freunde im DFB-Team gewonnen hat. Auch seine Plaudereien mit Lukas Podolski bei zahlreichen Pressekonferenzen sind vielen Fußballfreunden bis heute in bester Erinnerung.

Die Rosbacher und Rodheimer Fußballfreundinnen und -freunde sollten sich diesen Abend nicht entgehen lassen.

Der SPD-Stammtisch bietet damit einmal mehr Gelegenheit zu Begegnung, Gespräch und geselligem Austausch in bewährter Tradition.

 
Spendenübergabe für das Seniorencafé - SPD Rosbach sagt „Danke!“
Mit Freude bei der Spendenübergabe: Ellen Dietz, Bürgermeister Markus Schütz, Anja Luther und Claudia Hetjes

520,00 Euro - das war das Ergebnis der Spendenaktion, die die Rosbacher SPD Anfang März anlässlich ihres Grüne-Soße-Essens mit dem Motto „Aufbruch in den Frühling“ im Restaurant Müllers durchgeführt hatte.

Ziel der Aktion war es, mit den gesammelten Geldern das Seniorencafé der Sozialstation häusliche Pflege Niddatal/Rosbach/Wöllstadt finanziell zu unterstützen.

Vergangene Woche war es soweit: Mit großer Freude konnte der Betrag durch Ellen Dietz, die Mitgliederbeauftragte der SPD und die Ortsvereinsvorsitzende Claudia Hetjes an das Team der Sozialstation in deren Räumlichkeiten überreicht werden.

Stellvertretend nahmen Frau Anja Luther, die Leiterin der Sozialstation sowie Herr Markus Schütz, Wöllstädter Bürgermeister und Vorstandsmitglied der Sozialstation, den Betrag entgegen.

Ellen Dietz bedankte sich bei den Pflegekräften für ihre täglichen Bemühungen, alten Menschen oder solchen mit körperlichen Einschränkungen das Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Dietz: „Die hierfür benötigte Kraft und Geduld verdient höchste Anerkennung.“

Umso beeindruckender ist die zusätzliche Einrichtung des Seniorencafés (vormals Demenzcafé) durch das Team der Sozialstation:

Dieses großartige Angebot richtet sich an Menschen mit Demenzerkrankungen sowie ihre betreuenden Angehörigen. Derzeit findet die Gruppe donnerstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Wasserburg statt, ab Mai dann auch 14tägig montags von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr.

Intention des Seniorencafés ist nicht nur, dass die Teilnehmenden bei diesen Treffen Freude und Austausch finden, sondern auch, dass sie zur Entlastung der Angehörigen beitragen.

Die SPD Rosbach bedankt sich von Herzen für den Einsatz des Sozialstation-Teams: Hier wird eine so wichtige Arbeit geleistet, die jegliche Unterstützung wert ist.

 
Jahreshauptversammlung der SPD Rosbach: Armin Hofmann 50 Jahre SPD-Mitglied
Verabschiedung verdienter Genossen: Wolfgang Lingenau, Dr.Hans-Peter Rathjens und Heinz Sill

Im großen Sitzungssaal der Wasserburg kamen am vergangenen Samstag die Mitglieder der SPD Rosbach zu ihrer turnusgemäßen Jahreshauptversammlung zusammen. Eine umfangreiche Tagesordnung spiegelte die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins wider.

Nach der Begrüßung durch die Co-Vorsitzende Denise Schäfer gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Körner gab im Anschluss einen Einblick in die aktuelle Arbeit der Landtagsfraktion. Einen besonderen Schwerpunkt legte er auf das Tarif-Treue-Gesetz. Dieses verpflichtet die Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten, zur Einhaltung tariflicher Löhne und Arbeitsbedingungen. Ziel ist es, faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern und Lohndumping zu verhindern.

Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung von Armin Hofmann für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Zugleich wurde bekanntgegeben, dass er aufgrund der Kommunalwahl als Stadtverordneter in das Rosbacher Parlament einziehen wird.

Claudia Hetjes berichtete für den Ortsvereinsvorstand und würdigte das große Engagement der Mitglieder insbesondere in den sechs Monaten vor der Kommunalwahl. Insgesamt wurden acht Flyer entwickelt und verteilt sowie rund 200 Plakate mit 7 Motiven gestaltet und im Stadtgebiet angebracht. Darüber hinaus besuchten die Vorstandsmitglieder die Veranstaltungen der örtlichen Vereine sowie der Feuerwehren und zeigten dort Präsenz.

Großen Zuspruch fanden auch die regelmäßig angebotenen Themenstammtische, die eine unmittelbare Austauschmöglichkeit mit den Bürgerinnen und Bürgern boten. Ein besonderer Höhepunkt war das von Ellen Dietz organisierte „Grüne-Soße-Essen“ im Restaurant Müllers in Rodheim. Die zahlreichen Aktivitäten des Ortsvereins fanden zudem eine breite Resonanz in der örtlichen Presse und den sozialen Medien.

Dr. Hans-Peter Rathjens berichtete ausführlich über die Arbeit der Fraktion in den vergangenen Wochen. Im Mittelpunkt standen dabei die Haushaltsberatungen. In der anschließenden Aussprache wurde besonders hervorgehoben, dass Rathjens als Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses mit fundierten Ausarbeitungen und konstruktiven Vorschlägen maßgeblich zum späteren Kompromiss im Parlament beigetragen hat. Kritisch angemerkt wurde hingegen, dass Bürgermeister und Kämmerer Steffen Maar in diesem Zusammenhang keine erkennbaren eigenen Impulse gesetzt habe.

Einen würdigen und zugleich bewegenden Rahmen bildete die Verabschiedung langjähriger Mandatsträger. Heinz Sill blickt auf 38 Jahre kommunalpolitisches Engagement zurück – als Stadtverordneter, Erster Stadtrat und Stadtrat. Dr. Hans-Peter Rathjens war 28 Jahre Stadtverordneter, darüber hinaus viele Jahre Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses sowie Vorsitzender der SPD Fraktion. Wolfgang Lingenau engagierte sich zehn Jahre als Stadtverordneter, war in verschiedenen Ausschüssen tätig und gehörte dem Ortsbeirat Rodheim an. Die Mitglieder dankten allen drei mit langanhaltendem Beifall. Claudia Hetjes betonte, dass sie sich in besonderer Weise um die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht hätten. Gemeinsam mit Denise Schäfer überreichte sie Blumensträuße und Gutscheine – verbunden mit dem Wunsch, dass die Herren auch künftig ihren Nachfolgern mit Rat und Erfahrung zur Seite stehen.

Der Kassenbericht zeigte, dass die SPD Rosbach finanziell solide aufgestellt ist. Die Revisoren bescheinigten der Kassiererin Bianka Stelz eine einwandfreie und vorbildliche Arbeit. Auf ihren Antrag hin wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Zum Abschluss befasste sich die Versammlung mit der Bewertung des Wahlergebnisses. Zufrieden zeigte man sich darüber, dass es gelungen ist, die vier Sitze im Stadtparlament zu behaupten – trotz der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen für die SPD auf Bundes- und Landesebene.

Nach rund drei Stunden schloss Claudia Hetjes die Sitzung und dankte allen Anwesenden für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
 

 
Erste-Hilfe-Kurs in der Rosbacher Wasserburg
Tom Jacob, EH-Ausbilder

Die SPD Rosbach lädt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu einem Erste-Hilfe-Kurs ein, der am Samstag, den 7. März 2026, von 8:00 bis 16:00 Uhr in der Rosbacher Wasserburg stattfindet.

Der Kurs ist zwei Jahre gültig für alle Führerscheinklassen und wird zudem als Nachweis für betriebliche Ersthelfer anerkannt. Geleitet wird die Veranstaltung von EH-Ausbilder Tom Jacob, der über langjährige Erfahrung im Rettungsdienst und der Erste-Hilfe-Ausbildung verfügt.

Die SPD Rosbach konnte Tom Jacob, Kandidat der SPD für die Stadtverordnetenversammlung, dafür gewinnen, diesen Kurs ehrenamtlich durchzuführen. Die Veranstaltung wird mit freundlicher Unterstützung der Firma CorStart GbR durchgeführt.

Für das leibliche Wohl der Teilnehmenden sorgt der SPD-Ortsverein Rosbach. Hierfür wird eine Aufwands- und Verpflegungspauschale in Höhe von 15 Euro erhoben.

Die Anmeldung sowie Rückfragen zum Ablauf des Kurses sind per E-Mail an veranstaltungen@spd-in-rosbach.de möglich. Bitte rechtzeitig anmelden, weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

 
Weniger Regeln, mehr Verantwortung: Eckhard Hassebrock in Rosbach
Eckhart Hassebrock, Vorstand der Thüringer Aufbaubank

Am vergangenen Freitag lud die SPD Rosbach zu einer gut besuchten Veranstaltung in die Rosbacher Wasserburg ein. Auf Einladung des Ortsvereins sprach Eckhard Hassebrock, Vorstand der Thüringer Aufbaubank, über das Thema Bürokratieabbau. Die Moderation übernahm Herbert See. Unter den Gästen befanden sich Mitglieder politischer Gremien, Unternehmer, Bankkollegen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger.

In seinem Vortrag machte Hassebrock deutlich, dass der Wunsch nach weniger Bürokratie weit verbreitet ist, die Realität jedoch eine andere Sprache spricht. Mit klaren Zahlen belegte er, dass die Anzahl der Bundesgesetze seit 2010 stetig steigt und Einzelnormen sowie Verordnungen sogar um mehr als 20 Prozent zugenommen haben. Eine Verdopplung der Regeln führe in der Praxis zu einer Vervierfachung der Komplexität.

„Viele Gesetze schaden der wirtschaftlichen Entwicklung“, betonte Hassebrock. Die stetige Ausweitung von Vorschriften und Einzelnormen verursache nicht nur zusätzlichen Aufwand, sondern bremse Investitionen, lähme Entscheidungswege und schränke Unternehmen in ihrer Handlungsfähigkeit ein. Je dichter das Regelwerk werde, desto höher seien die Kosten für Prozesse, Kontrollen und Dokumentationen – Kosten, die weder Wohlstand schaffen noch Innovation fördern.

Besonders eindrucksvoll schilderte er die zunehmenden Zielkonflikte im deutschen Regelwerk: Datenschutzanforderungen stehen häufig im Spannungsfeld zum Geldwäschegesetz, IT-Sicherheitsstandards kollidieren mit Arbeitszeitvorgaben, und Förderprogramme geraten mit Wettbewerbsrecht in Konflikt. Diese Widersprüche seien zentrale Treiber der Überregulierung.

Darüber hinaus ging Hassebrock auf die wachsende Zahl von Beauftragten und Zuständigkeiten ein, die Entscheidungswege zwar absichern sollen, in der Praxis jedoch oft verlängern und verteuern. Auch die Darstellung langer Genehmigungszeiten und ihrer Folgen für Investitionsentscheidungen fand unter den Anwesenden große Resonanz.

Hassebrock plädierte eindringlich dafür, Bürokratieabbau nicht durch neue Regeln oder reine Digitalisierung anzugehen. Entscheidend seien klare politische Prioritäten, verlässliche Ermessensräume und der Mut, Komplexität tatsächlich zu reduzieren.

Zum Abschluss dankte die SPD-Vorsitzende Denise Schäfer Herrn Hassebrock herzlich und überreichte ihm ein kleines Präsent als Zeichen der Wertschätzung.

 
Guter Besuch beim Preisskat in der Wasserburg
Von links: Markus Beuse, Claudia Hetjes, Ruth Pakullat, Friedrich Kayser und Michael Linß

Am vergangenen Freitag konnte die SPD Rosbach 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – 2 Damen und 20 Herren – zum traditionellen Preisskat in der Rosbacher Wasserburg begrüßen. Gespielt wurden drei Serien à 24 Spiele an sechs Tischen. Vor jeder Runde wurden die Tische neu ausgelost, sodass sich viele spannende und abwechslungsreiche Begegnungen ergaben.

Nach knapp fünf Stunden standen die Sieger fest:

1. Friedrich Kayser – 856 Punkte
2. Markus Beuse – 818 Punkte
3. Michael Linß – 788 Punkte
4. Salvatore Mitcelli – 708 Punkte

Kurz vor Mitternacht nahm SPD-Vorsitzende Claudia Hetjes die Siegerehrung vor. Die Gewinner erhielten Geldpreise, die sich aus dem Startgeld und Spenden der IT-Beratung Herbert See sowie des Rosbacher Restaurants Lava zusammensetzten.

Großen Beifall erhielten nicht nur die Sieger, sondern auch Ellen Dietz und Birgit Dachs, die die Teilnehmenden zu günstigen Preisen bestens bewirteten. Ein besonderer Applaus galt Ruth Pakullat, die erstmals die Turnierleitung übernommen hatte und den Abend souverän leitete.

Besonders erfreulich war, dass auch ältere Skatfreunde dabei waren – der älteste Teilnehmer zählte stolze 87 Jahre und hielt bis zum Schluss durch.

Zum Abschluss dankte SPD-Pressesprecher Herbert See allen Teilnehmern sowie dem engagierten SPD-Team für einen gelungenen Skatabend. Eine Fortsetzung des beliebten Turniers ist auch für das Jahr 2026 bereits fest eingeplant.