Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
willkommen auf der Homepage der SPD Rosbach!
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Nähere Informationen zu unserer Fraktion und ihrer Arbeit werden in Kürze nachgereicht. Mehr über unser Team finden Sie schon jetzt bei Facebook und Instagram.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Herzliche Grüße,
Ihre
Claudia Hetjes & Denise Schäfer
Vorsitzende der SPD Rosbach
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum „125 Jahre SPD Rosbach“ wurden Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Bürgermeister Steffen Maar hielt die Laudatio und würdigte das langjährige kommunalpolitische und ehrenamtliche Engagement der beiden Geehrten. Maar überreichte die Ehrenurkunden im Namen von Ministerpräsident Boris Rhein und Landrat Jan Weckler.
Auf Vorschlag von SPD-Pressesprecher Herbert See waren Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens bei der zuständigen Behörde für diese Ehrung vorgeschlagen worden. Die Rosbacher SPD freut sich, dass mit Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens zwei ihrer langjährigen Mitglieder für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet wurden.
Heinz Sill, Forstwirt und viele Jahre Revierförster in Rosbach, war Stadtverordneter, Stadtrat und Erster Stadtrat. Darüber hinaus engagierte er sich als Umweltschutzbeauftragter der Stadt Rosbach. Besonders bekannt wurde er über die Grenzen Rosbachs hinaus durch das Projekt der „1000 Mulden“ im Rosbacher Wald. Damit wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, Regenwasser im Wald zurückzuhalten, den Wasserhaushalt nachhaltig zu stärken und Hochwassergefahren zu verringern. Inzwischen hat sich Heinz Sill aus der aktiven Kommunalpolitik verabschiedet.
Dr. Hans-Peter Rathjens, promovierter Volkswirt, war 28 Jahre Stadtverordneter, bis zuletzt SPD-Fraktionsvorsitzender und viele Jahre Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses. In Rosbach wird er vor allem durch seine fundierten Ausarbeitungen zu den städtischen Finanzen von vielen Bürgerinnen und Bürgern geschätzt. Bürgermeister Steffen Maar bezeichnete ihn in seiner Laudatio treffend als den „Herrn der Tabellenkalkulation“.
Seit der letzten Kommunalwahl hat Dr. Hans-Peter Rathjens die Aufgabe des Ersten Stadtrates im Magistrat der Stadt Rosbach übernommen. Dies erfolgte auf Vorschlag von CDU, Stimme und SPD. Auch in dieser Funktion bringt er seine große kommunalpolitische Erfahrung und seinen finanzpolitischen Sachverstand in die Arbeit für die Stadt ein.
SPD-Pressesprecher Herbert See erklärte: „Die Rosbacher SPD freut sich sehr, dass mit Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens zwei unserer langjährigen Mitglieder mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet wurden. Beide haben sich über viele Jahre mit großem Einsatz für Rosbach engagiert. Sie stehen für Sachverstand, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Diese Ehrung ist eine verdiente Anerkennung für ihr langjähriges Wirken.“
Mit Heinz Sill und Dr. Hans-Peter Rathjens wurden zwei Persönlichkeiten geehrt, die Rosbach über Jahrzehnte mitgeprägt und sich in besonderer Weise um die Stadt verdient gemacht haben.
Mit einer festlichen Nachmittagsveranstaltung in der Wasserburg hat die SPD Rosbach Ende Mai das 125-jährige Bestehen der ursprünglichen SPD Rodheim gefeiert. Die Gäste erwartete ein bewegendes Programm voller Geschichte, Ehrungen und gelebter sozialdemokratischer Tradition.
Neben Vertretern der örtlichen Parteien und Wählergemeinschaften waren unter anderem Staatsministerin Natalie Pawlik, MdB, sowie der Landtagsabgeordnete Matthias Körner vor Ort. Nach der Begrüßung durch die Ortsvereinsvorsitzende Denise Schäfer richtete Bürgermeister Maar ein Grußwort an die Anwesenden.
Nach dem Absingen des Steigerlieds, das, wie auch der Rest der Veranstaltung, von der Band Jetlagged musikalisch begleitet wurde, hielt MdL Matthias Körner die Festansprache.
Wie auch schon zuvor der Bürgermeister ging Körner in seiner Ansprache auf die jahrzehntelange Verbundenheit der SPD mit der Region ein. Er beschrieb den Weg des Ortsvereins seit seiner Gründung im Jahr 1901, beschäftigte sich mit der Geschichte der Lyra und endete in der Gegenwart. Eine sehr warmherzige, vielbeklatschte Rede, die insbesondere den anwesenden Genossinnen und Genossen aus dem Herzen sprach.
Ein besonderer Moment war die offizielle Übergabe und Vorstellung des neuen Standorts der historischen SPD-Lyra im großen Saal der Wasserburg. Das Instrument wurde 1932 von der Freien Turnerschaft Rodheim durch Spenden, dem sogenannten „Lyra-Groschen“, angeschafft und während der NS-Zeit vor der Beschlagnahme durch die SA durch mutige ehemalige Mitglieder abwechselnd versteckt. Ein eindrucksvolles Zeugnis stillen Widerstands. Mit ihrem neuen Standort in der Wasserburg erhält die Lyra endlich einen Platz, der ihrer Geschichte gerecht wird. Der Dank der SPD Rosbach gilt Herrn Bürgermeister Maar und dem Magistrat der Stadt Rosbach, die dies ermöglicht haben.
Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Verleihung von zwei Landesehrenbriefen des Landes Hessen. Geehrt wurden der 1. Stadtrat Dr. Hans-Peter Rathjens sowie der langjährige Stadtrat Heinz Sill. Beide Auszeichnungen würdigten ein Lebenswerk im Dienste der Gemeinschaft.
Die SPD Rosbach bedankt sich bei allen Gästen für Ihr Kommen und die Wertschätzung, die ihr entgegengebracht wurde. Ein schönes Fest, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der nächste SPD-Stammtisch findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 19.00 Uhr bei Müllers in Rodheim statt. Im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 dürfen sich die Gäste auf einen besonders interessanten und unterhaltsamen Abend freuen.
Zu Gast ist Harald Stenger, der in Rosbach heimisch gewordene Frankfurter Sportjournalist und ehemalige Pressesprecher der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Unter dem Titel „WM-Erinnerungen eines Fußball-Urgesteins und Globetrotters“ berichtet Stenger von Anekdoten, Begegnungen und Erlebnissen aus über 50 Jahren Sportjournalismus.
Ob Franz Beckenbauer, Diego Maradona, Johan Cruyff oder Rudi Völler — bei zehn WM-Turnieren auf fünf Kontinenten hat Stenger über die großen Persönlichkeiten der Fußball-Welt berichtet und später auch mit vielen von ihnen zusammengearbeitet. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein lebendiger Abend mit einem Mann, der immer klare Worte findet, gerade deshalb aber auch viele Freunde im DFB-Team gewonnen hat. Auch seine Plaudereien mit Lukas Podolski bei zahlreichen Pressekonferenzen sind vielen Fußballfreunden bis heute in bester Erinnerung.
Die Rosbacher und Rodheimer Fußballfreundinnen und -freunde sollten sich diesen Abend nicht entgehen lassen.
Der SPD-Stammtisch bietet damit einmal mehr Gelegenheit zu Begegnung, Gespräch und geselligem Austausch in bewährter Tradition.
Die SPD-Fraktion Rosbach mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Armin Hofmann sowie Claudia Hetjes, Peter Kopp und Tom Jacob sieht die aktuellen Entwicklungen rund um das Freibad Rodheim und das Jugendzentrum Rodheim mit großer Sorge. Beide Einrichtungen sind wichtige soziale Angebote der Stadt und haben für Familien, Kinder und Jugendliche eine hohe Bedeutung.
Besonders kritisch bewertet die SPD-Fraktion, dass das Freibad Rodheim auch während der Sommerferien mittwochs geschlossen bleiben soll. Hinzu kommen verkürzte Öffnungszeiten. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist dies für viele Bürgerinnen und Bürger nur schwer nachvollziehbar. Ein Freibad, das mit erheblichem finanziellem Aufwand saniert wurde, sollte gerade in den Sommermonaten möglichst umfassend zur Verfügung stehen.
Selbstverständlich müssen arbeitsrechtliche Vorgaben eingehalten werden. Die SPD-Fraktion stellt jedoch die Frage, warum die Beauftragung eines externen Dienstleisters am Ende zu einem schlechteren Angebot für die Bürgerinnen und Bürger führt. Wenn der Betrieb eines Schwimmbades vergeben wird, muss auch sichergestellt sein, dass ausreichend Personal für verlässliche Öffnungszeiten vorhanden ist.
Gerade in den Sommerferien ist das Freibad für viele Familien von besonderer Bedeutung. Nicht alle Kinder und Jugendlichen können verreisen. Für sie ist das Freibad vor Ort ein wichtiger Ort der Erholung, der Bewegung und der Begegnung. Deshalb hält es die SPD-Fraktion für falsch, ausgerechnet in dieser Zeit an einem regelmäßigen Schließtag festzuhalten.
Auch der Hinweis auf andere Kommunen, in denen Freibäder ebenfalls einen Schließtag haben, überzeugt die SPD-Fraktion nicht. Es gibt ebenso Schwimmbäder, die an sieben Tagen in der Woche geöffnet sind. Zudem war das Rodheimer Freibad im vergangenen Jahr ebenfalls täglich geöffnet. Die SPD-Fraktion erwartet daher, dass die Stadt nach Lösungen sucht, statt eine Verschlechterung einfach hinzunehmen.
Die SPD-Fraktion fordert deshalb, zumindest während der Sommerferien einen 7-Tage-Betrieb des Freibades Rodheim möglich zu machen. Das Schwimmbad ist eine soziale Einrichtung der Stadt. Wer Integration, Familienfreundlichkeit und Teilhabe ernst nimmt, muss solche Angebote auch verlässlich bereitstellen.
Auch die Situation beim Jugendzentrum Rodheim bewertet die SPD-Fraktion als unbefriedigend. Nach langen Bauverzögerungen ist nun offenbar nicht mehr die bauliche Situation das entscheidende Hindernis, sondern die Personalsituation beim externen Träger. Für die SPD-Fraktion ist nicht nachvollziehbar, warum Personalprobleme eines beauftragten Trägers zulasten der Jugendlichen in Rodheim gehen sollen.
Die Jugendlichen warten seit langer Zeit auf die Wiedereröffnung des Jugendzentrums. Gerade nach der langen Bauphase hätte aus Sicht der SPD-Fraktion ausreichend Gelegenheit bestanden, den künftigen Betrieb rechtzeitig vorzubereiten und die notwendige Personalausstattung sicherzustellen. Wenn Aufgaben an Dritte vergeben werden, muss die verlässliche Leistungserbringung Bestandteil der Vereinbarung sein.
Die SPD-Fraktion fordert daher, den Träger klar in die Pflicht zu nehmen, verbindliche Fristen zu setzen und zu prüfen, welche vertraglichen Möglichkeiten bestehen, falls zugesagte Leistungen nicht erbracht werden. Dazu gehört im Zweifel auch, Konsequenzen aus einer nicht erfüllten Leistung zu ziehen.
„Wer viel Geld in Gebäude und Einrichtungen investiert, muss anschließend auch dafür sorgen, dass sie den Menschen tatsächlich zur Verfügung stehen. Familien, Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Angebote - gerade in den Ferien und gerade vor Ort in Rodheim. Das Freibad und das Jugendzentrum sind keine Nebensache, sondern wichtige Bestandteile einer sozialen und familienfreundlichen Stadtpolitik.“
Armin Hofmann, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion
Für die SPD-Fraktion ist klar: Kommunale Einrichtungen müssen zuverlässig funktionieren. Das Freibad Rodheim und das Jugendzentrum Rodheim sind wichtige Angebote für das gesellschaftliche Leben vor Ort. Die Stadt steht in der Verantwortung, hier tragfähige Lösungen zu schaffen.
520,00 Euro - das war das Ergebnis der Spendenaktion, die die Rosbacher SPD Anfang März anlässlich ihres Grüne-Soße-Essens mit dem Motto „Aufbruch in den Frühling“ im Restaurant Müllers durchgeführt hatte.
Ziel der Aktion war es, mit den gesammelten Geldern das Seniorencafé der Sozialstation häusliche Pflege Niddatal/Rosbach/Wöllstadt finanziell zu unterstützen.
Vergangene Woche war es soweit: Mit großer Freude konnte der Betrag durch Ellen Dietz, die Mitgliederbeauftragte der SPD und die Ortsvereinsvorsitzende Claudia Hetjes an das Team der Sozialstation in deren Räumlichkeiten überreicht werden.
Stellvertretend nahmen Frau Anja Luther, die Leiterin der Sozialstation sowie Herr Markus Schütz, Wöllstädter Bürgermeister und Vorstandsmitglied der Sozialstation, den Betrag entgegen.
Ellen Dietz bedankte sich bei den Pflegekräften für ihre täglichen Bemühungen, alten Menschen oder solchen mit körperlichen Einschränkungen das Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Dietz: „Die hierfür benötigte Kraft und Geduld verdient höchste Anerkennung.“
Umso beeindruckender ist die zusätzliche Einrichtung des Seniorencafés (vormals Demenzcafé) durch das Team der Sozialstation:
Dieses großartige Angebot richtet sich an Menschen mit Demenzerkrankungen sowie ihre betreuenden Angehörigen. Derzeit findet die Gruppe donnerstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Wasserburg statt, ab Mai dann auch 14tägig montags von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Intention des Seniorencafés ist nicht nur, dass die Teilnehmenden bei diesen Treffen Freude und Austausch finden, sondern auch, dass sie zur Entlastung der Angehörigen beitragen.
Die SPD Rosbach bedankt sich von Herzen für den Einsatz des Sozialstation-Teams: Hier wird eine so wichtige Arbeit geleistet, die jegliche Unterstützung wert ist.
Mit einer Doppelsitzung hat die SPD Rosbach ihre politische Arbeit konzentriert fortgeführt und wichtige Entscheidungen für die kommende Zeit getroffen. Im Versammlungsraum der Wasserburg in Nieder-Rosbach kamen Vorstand und Fraktion zusammen, um zentrale Themen zu beraten und die nächsten Schritte festzulegen.
Im Mittelpunkt der Vorstandssitzung stand die Nachbereitung der jüngsten Jahreshauptversammlung. Dabei wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch der Blick bewusst nach vorne gerichtet. Die Diskussion machte deutlich, dass die SPD Rosbach weiterhin auf Teamwork und gemeinsame Entscheidungsfindung setzt.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Erweiterung des Vorstandes. Durch die Kooptierung zweier zusätzlicher Mitglieder – Anja Steiniger-Christian und Tom Jacob – wird die Arbeit künftig auf breitere Schultern verteilt. Damit verbindet der Ortsverein Kontinuität mit neuen Impulsen.
Auch der bevorstehende Unterbezirksparteitag am 25. April 2026 war Gegenstand intensiver Beratungen. Inhalte und Anträge wurden abgestimmt, um wichtige Anregungen in den Unterbezirk und die weiteren Ebenen zu tragen.
Die Terminplanung für das Jahr 2026 wurde ebenfalls konkretisiert. Ziel bleibt es, vor Ort präsent zu sein und den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu pflegen.
Der alte Spruch von Kurt Beck „Nah bei de Leut“ soll sich künftig noch stärker in der Arbeit wiederfinden.
So bleiben die Stammtische weiterhin fester Bestandteil des Terminplans, ebenso der traditionelle Preisskat.
Ein besonderer Ausblick galt dem Jubiläum „125 Jahre SPD Rodheim“ am 30. Mai 2026 – ein Ereignis, das die lange sozialdemokratische Tradition in der Region eindrucksvoll unterstreicht und entsprechend gefeiert werden soll.
Im Anschluss folgte die Fraktionssitzung, die zugleich einen markanten Einschnitt bedeutete: Sie fand letztmals unter der Leitung des langjährigen Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Peter Rathjens statt. Er blickte auf die vergangenen Wochen zurück und würdigte die geleistete Arbeit der Fraktion.
Mit der Vorstellung der neuen Fraktion – Claudia Hetjes, Peter Kopp, Tom Jacob und Armin Hofmann – wurde zugleich der Übergang zur nächsten Generation deutlich.
Die Fraktion wählte Armin Hofmann zum neuen Fraktionsvorsitzenden, der anschließend die Sitzungsleitung übernahm. Zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurde Claudia Hetjes bestimmt.
Die SPD-Fraktion sprach sich dafür aus, dass in bewährter parlamentarischer Tradition die CDU als stärkste Fraktion weiterhin den oder die Stadtverordnetenvorsteherin stellen sollte.
Armin Hofmann übernimmt den Sitz im Haupt- und Finanzausschuss, Tom Jacob wird Mitglied im Umwelt- und Planungsausschuss. Für die Betriebskommission wurde Peter Kopp vorgeschlagen, vertreten durch Tom Jacob.
Für die Verbandsversammlung der Sozialstation wurden Claudia Hetjes, Johannes Geldermann und Anja Steiniger-Christian benannt. Ellen Dietz wurde für die Mobilitätskommission vorgeschlagen.
Weitere Funktionen sollen nach Gesprächen mit sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern besetzt werden – ein Vorgehen, das sich in der kommunalen Arbeit seit Jahren bewährt hat.
Die Besetzung des Magistrats birgt eine Überraschung: Die SPD wird Dr.Hans-Peter Rathjens als Stadtrat nominieren.
Zum Abschluss formulierte der neue Fraktionsvorsitzende Armin Hofmann die Leitlinie für die kommende Zeit: Die SPD-Fraktion setzt auf eine sachliche, konstruktive und faire Zusammenarbeit im Rosbacher Stadtparlament – mit dem klaren Ziel, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger verlässlich zu vertreten.
Im großen Sitzungssaal der Wasserburg kamen am vergangenen Samstag die Mitglieder der SPD Rosbach zu ihrer turnusgemäßen Jahreshauptversammlung zusammen. Eine umfangreiche Tagesordnung spiegelte die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins wider.
Nach der Begrüßung durch die Co-Vorsitzende Denise Schäfer gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Körner gab im Anschluss einen Einblick in die aktuelle Arbeit der Landtagsfraktion. Einen besonderen Schwerpunkt legte er auf das Tarif-Treue-Gesetz. Dieses verpflichtet die Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten, zur Einhaltung tariflicher Löhne und Arbeitsbedingungen. Ziel ist es, faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern und Lohndumping zu verhindern.
Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung von Armin Hofmann für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Zugleich wurde bekanntgegeben, dass er aufgrund der Kommunalwahl als Stadtverordneter in das Rosbacher Parlament einziehen wird.
Claudia Hetjes berichtete für den Ortsvereinsvorstand und würdigte das große Engagement der Mitglieder insbesondere in den sechs Monaten vor der Kommunalwahl. Insgesamt wurden acht Flyer entwickelt und verteilt sowie rund 200 Plakate mit 7 Motiven gestaltet und im Stadtgebiet angebracht. Darüber hinaus besuchten die Vorstandsmitglieder die Veranstaltungen der örtlichen Vereine sowie der Feuerwehren und zeigten dort Präsenz.
Großen Zuspruch fanden auch die regelmäßig angebotenen Themenstammtische, die eine unmittelbare Austauschmöglichkeit mit den Bürgerinnen und Bürgern boten. Ein besonderer Höhepunkt war das von Ellen Dietz organisierte „Grüne-Soße-Essen“ im Restaurant Müllers in Rodheim. Die zahlreichen Aktivitäten des Ortsvereins fanden zudem eine breite Resonanz in der örtlichen Presse und den sozialen Medien.
Dr. Hans-Peter Rathjens berichtete ausführlich über die Arbeit der Fraktion in den vergangenen Wochen. Im Mittelpunkt standen dabei die Haushaltsberatungen. In der anschließenden Aussprache wurde besonders hervorgehoben, dass Rathjens als Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses mit fundierten Ausarbeitungen und konstruktiven Vorschlägen maßgeblich zum späteren Kompromiss im Parlament beigetragen hat. Kritisch angemerkt wurde hingegen, dass Bürgermeister und Kämmerer Steffen Maar in diesem Zusammenhang keine erkennbaren eigenen Impulse gesetzt habe.
Einen würdigen und zugleich bewegenden Rahmen bildete die Verabschiedung langjähriger Mandatsträger. Heinz Sill blickt auf 38 Jahre kommunalpolitisches Engagement zurück – als Stadtverordneter, Erster Stadtrat und Stadtrat. Dr. Hans-Peter Rathjens war 28 Jahre Stadtverordneter, darüber hinaus viele Jahre Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses sowie Vorsitzender der SPD Fraktion. Wolfgang Lingenau engagierte sich zehn Jahre als Stadtverordneter, war in verschiedenen Ausschüssen tätig und gehörte dem Ortsbeirat Rodheim an. Die Mitglieder dankten allen drei mit langanhaltendem Beifall. Claudia Hetjes betonte, dass sie sich in besonderer Weise um die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht hätten. Gemeinsam mit Denise Schäfer überreichte sie Blumensträuße und Gutscheine – verbunden mit dem Wunsch, dass die Herren auch künftig ihren Nachfolgern mit Rat und Erfahrung zur Seite stehen.
Der Kassenbericht zeigte, dass die SPD Rosbach finanziell solide aufgestellt ist. Die Revisoren bescheinigten der Kassiererin Bianka Stelz eine einwandfreie und vorbildliche Arbeit. Auf ihren Antrag hin wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Zum Abschluss befasste sich die Versammlung mit der Bewertung des Wahlergebnisses. Zufrieden zeigte man sich darüber, dass es gelungen ist, die vier Sitze im Stadtparlament zu behaupten – trotz der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen für die SPD auf Bundes- und Landesebene.
Nach rund drei Stunden schloss Claudia Hetjes die Sitzung und dankte allen Anwesenden für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Unter dem Motto „Aufbruch in den Frühling“ hatte die SPD Rosbach zu einem gemütlichen Abend für interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Rodheimer Bürgerhaus eingeladen. Zu der der sehr gut besuchten Veranstaltung konnte die Co-Vorsitzende und Kandidatin für die Stadtverordnetenversammlung, Denise Schäfer, zahlreiche Gäste begrüßen, u.a. Bürgermeister Maar, den 1. Stadtrat Stephan Schmidthals, das Magistratsmitglied Norbert Schön und den SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Körner. Passend zu dem Frühlingsaufbruch servierte Uli Müller seine preisgekrönte „Grüne Soße“, einmal mit Pellkartoffel und Eiern oder mit Rösti.
Doch vor dem geselligen Teil gab es zwei pointierte Impulsbeiträge, um angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen die SPD-Positionen darzustellen. Michael Merle, langjähriger Bürgermeister von Butzbach und stellvertretender Vorsitzender der Wetterauer SPD, verdeutlichte die Kernanliegen für den zukünftigen Kurs auf Kreisebene. Gezielte Investitionen in Bildung, Arbeit, Wohnen und Mobilität seien Schwerpunkte, damit der Wetteraukreis Motor und Impulsgeber der Wirtschaftsentwicklung bleibe. Ein besonderes Anliegen war ihm die Stärkung der Demokratie als Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Auch wird es auf Kreisebene definitiv keine Zusammenarbeit zwischen AfD und SPD geben.
Armin Hofmann, der sich für ein Mandat im Rosbacher Stadtparlament bewirbt, betonte in seiner Rede und anknüpfend an Michael Merle, die aktuell schwierigen Rahmenbedingungen für die Kommunalpolitik. Die globalen Krisen träfen auch Rosbach und engten insbesondere die finanziellen Spielräume immer stärker ein. Gerade daher sei es wichtig, sorgfältig und gemeinwohlorientiert mit den anvertrauten Steuergeldern umzugehen und, im Falle von nicht vermeidbaren Zusatzbelastungen, diese fair auf alle zu verteilen. So hatte sich die SPD-Fraktion in der Haushaltsdebatte für die Anhebung des Hebesatzes bei der Grundsteuer A auf 700% und bei der Grundsteuer B auf 675% ausgesprochen sowie die Einführung einer Grundsteuer C befürwortet. Der Hebesatz bei der Gewerbesteuer sollte auf 425% steigen. Der sorgfältige Umgang mit Steuergeldern bedeute auch, sich für eine effiziente und bürgernahe Verwaltung einzusetzen.
Bezugnehmend auf das SPD-Wahlprogramm lehnte Hofmann die Errichtung eines gastronomischen Betriebes in der neu zu errichtenden Sporthalle Eisenkrain durch Steuermittel ab, betonte aber auch gleichzeitig, dass jede rein privatwirtschaftliche Initiative selbstverständlich begrüßt werde. Mit Blick nach vorne bleibe die zeitnahe Entwicklung des Baugebietes Obergärten II ein wichtiges Anliegen der SPD, da hier erhebliche städtische Mittel in Form von eigenen Grundstücken gebunden seien und zwar in einer Größenordnung von knapp 5 Mio. €. Hofmann rundete seine Ausführungen mit einem Bekenntnis zur Fortentwicklung des von der SPD initiierten Klimaschutzkonzeptes und zur qualitativen Weiterentwicklung des ÖPNV ab.
Als schönen Nebeneffekt kann an das „Demenzcafé“ der Sozialstation demnächst eine erfreulich hohe Spende der Besucherinnen und Besucher übergeben werden.
„Ein herzliches Dankeschön für diesen gelungenen Abend geht an die Organisatorin Ellen Dietz und natürlich an Uli Müller und sein tolles Team.“, so die SPD Co-Vorsitzende Claudia Hetjes. „Wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder her, um gemeinsam den Frühling einzuläuten!“
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