Die Rosbacher SPD-Fraktion
Die SPD-Fraktion Rosbach mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Armin Hofmann sowie Claudia Hetjes, Peter Kopp und Tom Jacob sieht die aktuellen Entwicklungen rund um das Freibad Rodheim und das Jugendzentrum Rodheim mit großer Sorge. Beide Einrichtungen sind wichtige soziale Angebote der Stadt und haben für Familien, Kinder und Jugendliche eine hohe Bedeutung.
Besonders kritisch bewertet die SPD-Fraktion, dass das Freibad Rodheim auch während der Sommerferien mittwochs geschlossen bleiben soll. Hinzu kommen verkürzte Öffnungszeiten. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist dies für viele Bürgerinnen und Bürger nur schwer nachvollziehbar. Ein Freibad, das mit erheblichem finanziellem Aufwand saniert wurde, sollte gerade in den Sommermonaten möglichst umfassend zur Verfügung stehen.
Selbstverständlich müssen arbeitsrechtliche Vorgaben eingehalten werden. Die SPD-Fraktion stellt jedoch die Frage, warum die Beauftragung eines externen Dienstleisters am Ende zu einem schlechteren Angebot für die Bürgerinnen und Bürger führt. Wenn der Betrieb eines Schwimmbades vergeben wird, muss auch sichergestellt sein, dass ausreichend Personal für verlässliche Öffnungszeiten vorhanden ist.
Gerade in den Sommerferien ist das Freibad für viele Familien von besonderer Bedeutung. Nicht alle Kinder und Jugendlichen können verreisen. Für sie ist das Freibad vor Ort ein wichtiger Ort der Erholung, der Bewegung und der Begegnung. Deshalb hält es die SPD-Fraktion für falsch, ausgerechnet in dieser Zeit an einem regelmäßigen Schließtag festzuhalten.
Auch der Hinweis auf andere Kommunen, in denen Freibäder ebenfalls einen Schließtag haben, überzeugt die SPD-Fraktion nicht. Es gibt ebenso Schwimmbäder, die an sieben Tagen in der Woche geöffnet sind. Zudem war das Rodheimer Freibad im vergangenen Jahr ebenfalls täglich geöffnet. Die SPD-Fraktion erwartet daher, dass die Stadt nach Lösungen sucht, statt eine Verschlechterung einfach hinzunehmen.
Die SPD-Fraktion fordert deshalb, zumindest während der Sommerferien einen 7-Tage-Betrieb des Freibades Rodheim möglich zu machen. Das Schwimmbad ist eine soziale Einrichtung der Stadt. Wer Integration, Familienfreundlichkeit und Teilhabe ernst nimmt, muss solche Angebote auch verlässlich bereitstellen.
Auch die Situation beim Jugendzentrum Rodheim bewertet die SPD-Fraktion als unbefriedigend. Nach langen Bauverzögerungen ist nun offenbar nicht mehr die bauliche Situation das entscheidende Hindernis, sondern die Personalsituation beim externen Träger. Für die SPD-Fraktion ist nicht nachvollziehbar, warum Personalprobleme eines beauftragten Trägers zulasten der Jugendlichen in Rodheim gehen sollen.
Die Jugendlichen warten seit langer Zeit auf die Wiedereröffnung des Jugendzentrums. Gerade nach der langen Bauphase hätte aus Sicht der SPD-Fraktion ausreichend Gelegenheit bestanden, den künftigen Betrieb rechtzeitig vorzubereiten und die notwendige Personalausstattung sicherzustellen. Wenn Aufgaben an Dritte vergeben werden, muss die verlässliche Leistungserbringung Bestandteil der Vereinbarung sein.
Die SPD-Fraktion fordert daher, den Träger klar in die Pflicht zu nehmen, verbindliche Fristen zu setzen und zu prüfen, welche vertraglichen Möglichkeiten bestehen, falls zugesagte Leistungen nicht erbracht werden. Dazu gehört im Zweifel auch, Konsequenzen aus einer nicht erfüllten Leistung zu ziehen.
„Wer viel Geld in Gebäude und Einrichtungen investiert, muss anschließend auch dafür sorgen, dass sie den Menschen tatsächlich zur Verfügung stehen. Familien, Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Angebote - gerade in den Ferien und gerade vor Ort in Rodheim. Das Freibad und das Jugendzentrum sind keine Nebensache, sondern wichtige Bestandteile einer sozialen und familienfreundlichen Stadtpolitik.“
Armin Hofmann, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion
Für die SPD-Fraktion ist klar: Kommunale Einrichtungen müssen zuverlässig funktionieren. Das Freibad Rodheim und das Jugendzentrum Rodheim sind wichtige Angebote für das gesellschaftliche Leben vor Ort. Die Stadt steht in der Verantwortung, hier tragfähige Lösungen zu schaffen.
