Ein Parteisoldat wird ein Politiker genannt, der die Interessen seiner Partei sehr hoch hängt und der sich stets loyal hinter seine Partei stellt. Ihm geht es eher um die Macht seiner Partei als um die Verwirklichungen spezifischer Lösungen, die er eher im Lichte des Parteiinteresses bewertet. Der Parteisoldat tut seine Pflicht. Er ordnet seine Meinung der Partei unter. Einem Parteisoldat fehlt, was Volksvertreter gemeinhin haben sollten: Eine eigene Meinung.
Anlässlich der Jahreshauptversammlung der SPD Rosbach/Rodheim am 13.03.2015 wurden langjährige Mitglieder von den Parteivorständen Christian Stengel und Ellen Dietz sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden des SPD Unterbezirks Wetterau Stefan Lux geehrt. Diese gehören seit 50, 40 oder 25 Jahren der Partei an.
Von insgesamt 16 zu ehrenden Mitgliedern konnten aus verschiedensten Gründen wie Alter, Krankheit oder beruflicher Verpflichtungen leider nicht alle an der Veranstaltung teilnehmen. So wurden im Sportzentrum Rodheim Eugen Schäfer für 50 Jahre, Wilfried Wall und Hanskurt Fröhlich für 40 Jahre und Eckhard Hassebrock und Karlheinz Dachs für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Am Freitag, dem 13. März trafen sich die Mitglieder der SPD Rosbach/Rodheim in der Sportgaststätte Grasgrün in Rodheim zu ihrer Jahreshauptversammlung. Neben den Berichten standen Wahlen sowie eine Diskussion des kommunalen Finanzausgleichs auf dem Programm der dreistündigen Sitzung. Gast der Veranstaltung war der stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Stefan Lux. Besonders freuten sich die Parteimitglieder auch über den Besuch des langjährigen Bundestagsabgeordneten und SPD-Urgesteins Georg Schlaga (91).
Die Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs beschäftigt weiter landesweit kommunale Gremien. Nach den Vorstellungen der Landesregierung wäre die Stadt Rosbach v.d.H. die einzige Gemeinde im Wetteraukreis, die nicht nur kein Geld mehr aus dem kommunalen Finanzausgleich erhalten sondern eigene Haushaltsmittel abgeben müsste.
Nachdem die Grünen die Vorstellungen der Landesregierung bereits begrüßt hatten ist nun auch die Rosbacher CDU in die Reihe derer eingetreten, die bereit sind, Rosbacher Haushaltsmittel zu Gunsten anderer Gemeinden abzutreten. Die SPD Rosbach/Rodheim stellt sich vehement gegen diesen neuen Finanztransfer.
Die SPD Rosbach/Rodheim hatte am Aschermittwoch zu ihrem traditionellen Heringsessen in das Gasthaus „Zur Rose“ nach Nieder-Rosbach eingeladen. Die zahlreichen Besucher lauschten aufmerksam den Redebeitrag von Dr. Hans-Peter Rathjens, dem SPD Fraktionschef und Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Rosbach. Schwerpunkt seiner Ausführungen zum politischen Aschermittwoch waren die Neuregelungen zum kommunalen Finanzausgleich (KFA).
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