Anbindung an U- und S-Bahn auch für Rosbach wichtig

Veröffentlicht am 24.05.2020 in Kommunalpolitik

In den vergangenen Wochen war in den regionalen Medien zu lesen, dass die Friedrichsdorfer FWG eine Ost-Tangente als Buslinie von Burgholzhausen über Seulberg und Ober-Erlenbach zur U-Bahnstation nach Nieder-Eschbach fordert. Die SPD Rosbach und Rodheim geht noch einen Schritt weiter und schlägt vor, den Rosbacher Stadtteil Rodheim als Start- und Endstation in dieses Konzept einzubinden.

„Diese Ost-Tangente zur U-Bahn bedeutet eine wesentliche Stärkung des öffentlichen Nachverkehrs und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Auch eine Kostenbeteiligung der Stadt Rosbach sehe ich dabei als sinnvoll an.“, so Wolfgang Lingenau, Stadtverordneter der SPD aus Rodheim. Die SPD hat Bürgermeister Maar entsprechend informiert und um Weiterverfolgung der Angelegenheit durch den Magistrat gebeten.

Neben der Ost-Tangente ist nach Ansicht der SPD auch die West-Tangente ein wichtiger Faktor für eine verbesserte Verkehrssituation in Rosbach. „Friedrichsdorf möchte sich derzeit nicht an der West-Tangente beteiligen. Startet der S-Bahnverkehr der West-Tangente in Bad Homburg, so müssen die Fahrgäste von Rosbach, Rodheim und auch aus Burgholzausen zweimal umsteigen. Einmal in Friedrichsdorf und dann noch einmal in Bad Homburg.  Neben dem Zeitverlust besteht zweimal das Risiko, einen Anschluss zu verpassen", führte Lingenau aus. 

Wird zukünftig Bad Homburg die Endstation der Regionalbahn von Friedberg nach Friedrichsdorf, wäre dieses Problem gelöst. Hier sollte der Rosbacher Magistrat gemeinsam mit dem Wetteraukreis an einer Lösung arbeiten.

„Ziel dieser Maßnahme“, so der SPD  Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Peter Rathjens, „ist neben der allgemeinen Stärkung des ÖPNV  die Entlastung der A5 vom Individualverkehr“.

Herbert See
SPD Rosbach/Rodheim

 
 

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