Informationen der SPD Wetterau

Quelle: www.spd-wetterau.de

Um die politischen Interessen von Menschen mit LGBT-Hintergrund (LGBT kommt aus dem englischen und steht für Lesbian, Gay, BiSexual and Transgender) besser vertreten zu können, möchte die SPD Wetterau die SPDqueer (Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung) auf Unterbezirksebene gründen. Gründungsversammlung ist am Montag, den 18. März um 19.00 Uhr im Parteihaus der Wetterauer SPD in Friedberg. Interessierte sind herzlich eingeladen. Zu Gast wird der Vorsitzende der SPDqueer Hessen-Süd, Johannes Frass, sein.
"Ich finde es gerade in Zeiten, in denen Homophobie wieder zunimmt, wichtig, dass wir auf allen politischen Ebenen ein Zeichen setzen für ein vielfältiges Miteinander. Die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft SPDqueer Wetterau bietet uns die Möglichkeit, auch im ländlichen Raum ein unverkrampftes und tolerantes Verhältnis zwischen hetero- und homosexuellen Menschen zu fördern" , so die SPD-Vorsitzende Lisa Gnadl.

Zu einem informativen Austausch bzgl. der Gründung eines Hospiz in Bad Nauheim besuchte kürzlich das Sozialausschussmitglied der kurstädtischen SPD Sinan Sert das Büro der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch.

Dabei wurde deutlich, dass Becker-Bösch die Gründung des Hospiz mit hoher Priorität forciert. "Mit einem stationären Hospiz kann eine wichtige Lücke in der pflegerischen Versorgung geschlossen werden für die Menschen im Wetteraukreis, die aufgrund einer nicht mehr heilbaren Krankheit nur noch eine sehr begrenzte Zeit zu leben haben.", unterstrich die Dezernentin für Soziales den Bedarf. Als wesentlicher Baustein stehe nun am kommenden Freitag, den 15.03.2019, um 15:00 Uhr im Kreishaus/Friedberg die Gründung des Fördervereins Hospiz an.

Sert begrüßte die Gründung des Fördervereins ausdrücklich. "Ein Teil der laufenden Kosten eines Hospiz müssen vom Förderverein gedeckt werden, da die Krankenkassen 95% des vereinbarten tagesbezogenen Bedarfssatzes übernehmen. Je mehr Menschen mitmachen, umso besser.", werben Becker-Bösch und Sert für eine Mitgliedschaft im Förderverein.

Kürzlich besuchte der Arbeitskreis Ehrenamt der Wetterauer SPD-Kreistagsfraktion, gemeinsam mit Vizelandrätin und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch, die Johanniter in Bad Nauheim. Die Sozialdemokraten tauschten sich mit dem Regionalvorstand, Herrn Oliver Pitsch, dem Dienststellenleiter, Herrn Sascha Richter und der Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Frau Monika Gorny, aus.
Oliver Pitsch gab zunächst einen Überblick über die Situation der Johanniter und über das vielfältige Betätigungsfeld. "Wir haben circa 450 hauptamtliche und mehr als 220 ehrenamtliche Kollegen", sagte Pitsch, der den Regionalverband Rhein-Main der Johanniter "als schlagkräftige Einheit" beschrieb. Die Johanniter seien in den Bereichen Kinderbetreuung, Altenpflege, mobile Dienste, in der Flüchtlingshilfe und natürlich im Rettungsdienst aktiv. Der Regionalvorstand stellte die wichtige Trauerarbeit für Kinder und Jugendliche durch das Projekt "Lacrima" ebenso heraus, wie die Notwendigkeit der Notarzteinsatzfahrzeuge am Standort.
"Die Versorgungslandschaft verändert sich", analysierte Pitsch. Die Anforderungen an die Kliniken, aber auch an den Rettungsdienst wandelten sich. "Wir müssen die Herausforderungen in der Region erkennen", so Pitsch weiter. Pitsch lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitszentrum Wetterau, der Universitätsklinik in Gießen und der Klinik Frankfurt Höchst.

Seit 40 Jahre fertigt die Gesellschaft für Elektrotechnik (GET) elektronische Geräte für den technischen und naturwissenschaftlichen Bereich an. Vizelanrätin Stephanie Becker-Bösch, Bürgermeisterin Cäcilia Reichert- Dietzel und Bürgermeister Carsten Krätschmeren war zum Gespräch in Ranstadt.

Wo begegnet man Elektrotechnik im Alltag? Schlicht und ergreifend überall dort, wo Strom im Spiel ist. Ob Computer, Drucker oder Mixer - ohne Elektrotechnik würden alltägliche Dinge nicht funktionieren. Aber auch in der industriellen Produktion spielt Elektrotechnik eine überaus wichtige Rolle. Wirtschaftlich gesehen stellt die deutsche Elektroindustrie die zweitgrößte Industriebranche nach Beschäftigen dar und ist eine der größten Exportbranchen in Deutschland. Aufgrund des hohen Innovationsgrades erhöhen sich die Aufwendungen für Investitionen und Entwicklung in dieser Branche Jahr für Jahr.

Auch die Wetterau zieht an diesem Strang mit. Seit sechs Jahren befindet sich die Gesellschaft für Elektrotechnik (GET) nun am Standort Ranstadt. Spezialisiert auf die Produktion und den Einbau von maßgeschneiderten Stromversorgungs- und Laborgeräte liegt der Fokus des Unternehmens auf der Ausstattung von Fachräumen für Schulen und Universitäten.

"Gerade in hochtechnisierten Zeiten wie der unseren wird es immer erforderlicher, dass Schülerinnen und Schüler möglichst frühzeitig mit Technik in Berührung treten. Für die besonderen Belange des technischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts liefern wir ein umfangreiches Fertigungsprogramm für genau dieses anspruchsvolle Arbeitsfeld. Wir schauen uns zum Beispiel konkret an, welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen um den gestellten Aufgaben des Experimentalunterrichts an Schulen gerecht zu werden. So arbeiten wir von der Projektierung bis hin zur Konstruktion mit Schulen und Universitäten zusammen", erklärt Geschäftsführer Hermann Schwarzer. Auch der Austausch und die Kooperation mit zahlreichen Firmen, die Schulmöbel herstellen, sind hierbei erforderlich.

Tagesmütter, die Kinder betreuen, können für Renovierungsarbeiten und für die Ausstattung ihres Hauses Kosten geltend machen. "Für Renovierungsarbeiten können bis zu 1.500 Euro, für die Ausstattung pro Kind bis zu 500 Euro genehmigt werden. Die Zuschüsse decken zwar nicht die gesamten Kosten, sind aber ein wichtiger Beitrag für die Finanzierung solcher Arbeiten und der Anschaffung von notwendigen Einrichtungsgegenständen", sagte die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Vier Tagesmütter hat Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch dieser Tage den Zuwendungsbescheid überreicht. Die meisten von ihnen betreuen jeweils fünf Kinder. Viele Kinder kommen etwa um das erste Lebensjahr, meist ein paar Wochen bevor der Erziehungsurlaub zu Ende geht, um die Eingewöhnung zu erleichtern.

"Unsere Arbeit ist kein Beruf, eher eine Berufung", sagt Tanja Speth aus Wölfersheim. "Ein Beruf, der eigentlich gleich tausend Berufe innehat. Man ist Koch und Seelsorger, man ist Clown, Freund, Dichter, Sänger und manchmal alles auf einmal." Eine Arbeit, die viel Freude macht, wie die Frauen im Gespräch mit Sozialdezernentin Becker-Bösch berichten und von der auch die eigenen Kinder profitieren, "auch wenn zu Beginn Eifersucht durchaus eine Rolle spielt".

Das Projekt "Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft" eröffnet insbesondere Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund Wege, eine Ausbildung oder eine Qualifizierung für eine Tätigkeit im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, Erziehung oder im sonstigen medizinischen oder sozialen Bereich aufzunehmen. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezer-nentin Stephanie Becker-Bösch war zu Gast im ersten Kurs bei Frauen Arbeit Bildung in Friedberg.

Das Projekt eröffnet Wege, eine Ausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege oder Erziehung aufzunehmen und als Zwischenschritt den Hauptschulabschluss zu erwerben. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll ermöglicht werden, im Bereich Erziehung oder im Bereich Pflege eine Tätigkeit aufzunehmen. Auch für diejenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bei denen sich im Projektverlauf ergibt, dass sie für eine pflegerische oder erzieherische Aufgabe nicht in Frage kommen, wird eine berufliche Perspektive erarbeitet, bevorzugt andere qualifizierte Ausbildungsberufe in den Bereichen der Sozialwirtschaft. Ziel ist es, etwa 130 Teilnehmende sich im Bereich Sozialwirtschaft fachspezifisch zu qualifizieren.

Am vergangenen Wochenende fand im nordhessischen Friedewald der 10. Hessengipfel der SPD statt, auf dem auch die Landtagsabgeordnete und Wetterauer SPD-Vorsitzende Lisa Gnadl sowie ihr Stellvertreter Rouven Kötter vertreten waren. Bei dem traditionellen zweitägigen Jahresauftakt kommen die Europa-, Bundestags- und Landtagsabgeordneten der hessischen SPD sowie sozialdemokratische Landräte und Oberbürgermeister aus dem Land zusammen.
Dabei stand am Freitag das Thema Europa im Zentrum der Beratungen. Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, unterstrich in seinem Redebeitrag die Bedeutung der anstehenden Europawahlen am 26. Mai dieses Jahres. "Wir müssen die richtigen Antworten finden, in einer Zeit, in der die Schere zwischen Arm und Reich in Europa immer weiter auseinandergeht. Und das kann nur gelingen, wenn wir diejenigen nicht alleine lassen, die als Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker direkt mit solchen Problemen konfrontiert werden. Wir müssen uns auf die Seite der Schwächeren stellen und dürfen keine Kampagnen der Angst führen.

2016 wurde das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Es soll die Selbstbestimmung und die Teilhabe von Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung stärken. Umfassende Änderungen sollen bis 2023 umgesetzt werden. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch war zum Gespräch in der Wohnstätte der Lebenshilfe Wetterau in Gedern.

Seit März 2017 befindet sich mitten im Ortskern von Gedern die Wohnstätte der Lebenshilfe Wetterau. Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung haben dort ihr zuhause gefunden. Auf dem Gelände des ehemaligen Parkdecks in der Gederner Innenstadt entstand vor einem Jahr die Wohnstätte mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. "Wir sind sehr dankbar, dass wir das Haus mitten im Stadtzentrum errichten konnten. Von Anfang an herrschte von allen Seiten eine große Akzeptanz für das Projekt, gerade aus der Gederner Bevölkerung", so Fachbereichsleiter Andreas Beck.

Regionale Erzeugung und Bio-Qualität sind zwei wichtige Faktoren für den Bio-Großhändler Phö-nix beim Handel mit Produkten aus dem Food- und Non-Food-Bereich. Stefan Beier, Betriebsleiter, erläuterte der Ersten Kreisbeigeordneten und Sozialdezernentin Stepha-nie Becker-Bösch und Bürgermeister Thomas Alber den aktuellen Warenbestand in der kalten Jahreszeit.

"Die jetzt so beliebten Zitrusfrüchte kommen aus Spanien und Italien, selbstverständlich in Bio-Qualität, die Früchte sind nicht gewachst. Dies bedeutet aber, dass die Haltbarkeit nicht so lange ist wie bei konventioneller Ware. Es dauert jedoch nur drei Tage von der Ernte bis zu Phönix nach Rosbach, von dort sind innerhalb eines halben Tages die Produkte dann beim Händler vor Ort" so Stefan Beier.

Das Sortiment von Phönix umfasst frisches Obst und Gemü-se, Molkereiprodukte, Getreide, Kräuter und Gewürze, Brot-aufstriche und Süßigkeiten, sowie einem breiten vegetari-schen, bzw. veganen Sortiment auf 3.800 Quadratmetern La-gerfläche. Angeliefert wird von mehr als 350 Lieferanten - da-von über 60 aus einem regionalem Umkreis von 150 Kilome-tern. Ausgeliefert werden die Waren an Naturkost-Fachgeschäfte, Hofläden, Marktstände, Reformhäuser, Kin-dergärten und Kantinen im Großraum Frankfurt Rhein-Main.

Die Arbeitsgemeinschaft 60plus des SPD-Unterbezirkes Wetterau hat einen neuen Vorstand. Am vergangenen Dienstag wurde das Führungsgremium in der Gaststätte "Weinstube Röder" in Friedberg gewählt. Hümmer, begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder aus allen Teilen des Kreises. Als neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung an die Spitze den Butzbacher Karlheinz Hümmer, als Stellvertreter wurden die Genossen Werner Fromm, Friedberg , und Herbert Wenzel Glauburg gewählt. Hümmer hob besonders die Arbeit hervor, die von der Arbeitsgemeinschaft "60plus" im Wetteraukreises geleistet werde. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung kristallisierte sich die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt als wichtiger Themenschwerpunkt heraus. Es sei dringliche und unumgänglich, die Wohnungsituation durch Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnraum zu entspannen. Ein weiterer Schwerpunkt ergab sich aus der Tatsache, die momentane Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die AG 60plus U.Wetterau hat einen Antrag an den Bundesvorstand gesellt. Die SPD soll sich offen dafür zeigen, dass mehr Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden, insbesondere auch im Einzelhandel. Wir dürfen als SPD bei Tarifflucht und Lohndumping nicht wegschauen und müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davor schützen. Wir brauchen wieder einen gerechten und sozialen Gesellschaftsvertrag. Die Verbesserung der Lebensumstände der älteren Generationen gehört natürlich zu den Themenschwerpunkten unserer Arbeit im Unterbezirk".

Mit der Konstituierung des neu gewählten Hessischen Landtags, die am vergangenen Freitag stattfand, sortieren sich auch die Landtagsfraktionen neu, wählen ihre Fraktionsvorstände und besetzen die Fachausschüsse des Landtags.
Von der SPD-Fraktion wurde die Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl erneut zur stellvertretenden Vorsitzenden ihrer Fraktion gewählt. Dieses Amt hatte sie bereits in der vergangenen Legislaturperiode inne. Die Abgeordnete wertete dies als erneuten Vertrauensverweis ihrer Fraktionskolleginnen und -kollegen.
Zudem wurde Gnadl zur neuen Obfrau ihrer Fraktion für den Sozial- und Integrationspolitischen Ausschuss (SIA) gewählt. "Ich freue mich, dass mit dieser Wahl zur sozialpolitischen Sprecherin meine Arbeit während der letzten Jahre in diesem Feld anerkannt und gewürdigt wurde. Die Sozialpolitik ist und bleibt einer der Schlüsselbereiche und eine der Kernkompetenzen sozialdemokratischer Politik. Als zuständige Fachsprecherin möchte ich das Profil der SPD in diesem Bereich weiter schärfen und vor allem enge Kontakte zu Verbänden, Organisationen, Initiativen sowie anderen Akteurinnen und Akteuren in diesem Feld weiter pflegen", so Gnadl.

Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen aus saisonalen Gründen zum Jahresende 2018 leicht gestiegen ist, gibt der Arbeitsmarkt vor allem in der Wetterau aber ein sehr positives Bild ab.

"Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist so hoch wie nie und die der Arbeitslosen geht im Jahresschnitt seit 2013 kontinuierlich zurück", heißt es in einer Mitteilung der Agentur für Arbeit. Gleichzeitig zeuge der Spitzenwert beim Stellenbestand von einem zunehmenden Fachkräftebedarf, der immer schwieriger zu decken sei. Deshalb sei es auch wichtig, dass Menschen, die schon länger arbeitslos sind, Frauen und Geflüchtete, stärker in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Becker-Bösch: Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zeigen Wirkung

"Die Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die wir zum Teil mit Unterstützung des Landes Hessen, insbesondere für junge Menschen aber auch für Wiedereinsteiger, anbieten, zeigen Wirkung. Sie helfen, die Zahl der Arbeitslosen weiter zu senken und den Fachkräftebedarf zu befriedigen", freut sich die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch. "Damit stärken wir die örtlichen Unternehmen und können so auch weitere Arbeitsplätze schaffen."

 

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