Die SPD Rosbach/Rodheim spricht sich gegen ein Abwahl von Thomas Alber aus

Veröffentlicht am 08.08.2017 in Kommunalpolitik

Der Vorstand der SPD Rosbach/Rodheim hat sich in einer Vorstandssitzung noch einmal gegen die Abwahl von Thomas Alber positioniert.

Nach Ansicht der SPD  gibt es keinen sachlichen Grund für eine Abwahl von Bürgermeister Thomas Alber. Alber hat sich während seiner Amtszeit für das Wohl der Stadt eingesetzt. Es kann ihm kein Missbrauch seines Amtes vorgeworfen werden – und nur dies wäre ein Grund für eine Abwahl.

 

Neben den rein sachlichen sprechen auch finanzpolitische Gründe gegen eine Abwahl, denn hierdurch kämen zusätzliche Kosten auf die Stadt zu, die von allen zu tragen sind.

Nach den Worten von Thomas Kraft, dem stellvertretende Vorsitzenden der SPD-Fraktion, gibt es eine Vielzahl positiver Ergebnisse von Albers Amtszeit. So konnten unter anderem eine weitere Verschuldung Rosbachs verhindert werden, die Sangumsetzung endlich starten, die Kita-Thematik deutlich voran gebracht werden und die Idee zum Gewerbegebiet Dickmühle offen in die Entscheidungsfindung gegeben werden. Das Neubaugebiet Nieder-Rosbach befindet sich auch durch Albers wirken in die Vorplanung, das Sportanlagen-Konzept wird erarbeitet, mit den Sportvereinen erörtert und zur Entscheidung gebracht und die dezentrale Unterbringung von Flüchtlinge wurde zu aller Zufriedenheit gelöst.

"Es gilt, dass jeder Bürgermeister nicht nur positive Seiten hat. Bürgermeister Alber packt schwierige Themen an, macht gute Vorschläge und versucht, alles im finanziellen Rahmen zu halten.", so Kraft weiter. Es gibt jedoch auch einige Kritikpunkte. "Hier ist vor allem zu nennen, dass wir uns gewünscht hätten, dass Thomas Alber alle Beteiligten des Stadtparlamentes und der Bevölkerung besser hätte mitnehmen können. In diesem Zusammenhang ist aber leider anzumerken, dass gerade im Stadtparlament einige Beteiligte sich seit Jahren im Dauerwahlkampf befinden und damit eine vernünftige Kommunikation bewusst verhindern. Auch zwei Mitbewerber um das Amt des Bürgermeisters sitzen im Stadtparlament und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man das damalige Ergebnis der Bürgermeisterwahl bis heute nicht verwunden hat."

Der SPD-Vorstand schlägt daher ein Mediationsverfahren vor, um sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit zwischen Parlament, Magistrat und Bürgermeister sich bis zum Ende von deesen Amtszeit (Frühjahr 2019) nachhaltig verbessert. Die Neuwahlen stehen im Herbst 2018 an und die Nachfolgerin oder der Nachfolger hat damit die nötige Zeit, sich zum einen mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzen und zum anderen die handelnden Personen unserer Stadt an einen Tisch zu holen. Dies ist aus unserer Sicht ein erfolgversprechender Weg für die Politik und die Verwaltung unserer Stadt wieder auf einen Weg zur Kompromissfähigkeit.

Thomas Kraft
Stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtparlament

Herbert See
Pressesprecher der SPD Rosbach/Rodheim

 

 

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