Informationen der SPD Wetterau

Quelle: www.spd-wetterau.de

Ländliche Räume haben ein zunehmendes Problem, ihre medizinische Versorgung auf dem notwendigen Niveau aufrechtzuerhalten; gleichzeitig erhöht sich ihr Bedarf an medizinischen Leistungen. Diesem Trend kann entgegengewirkt werden, wie ein Beispiel aus Florstadt zeigt.

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch besuchte kürzlich mit Bürgermeister Herbert Unger die "Gänsweid-Apotheke". Apotheker Saeid Mir Ghaffari hat sich bewusst zur Eröffnung der Apotheke im ländlichen Raum entschieden. Saeid Mir Ghaffari ist iranischer Herkunft und lebt seit vielen Jahren in Deutschland.

Im Gespräch mit Stephanie Becker-Bösch und Herbert Unger stellte er klar, dass es zwar eine Herausforderung darstellte, aus einem Angestelltenverhältnis in einer Apotheke in Nidda in die Selbstständigkeit zu wechseln. Dennoch sieht er einer positiven Zukunft entgegen, davon ist er überzeugt.

17.01.2018 00:00
Ausbildungsplätze im Fokus.
Ausbildung und Beschäftigung junger Menschen stehen im Mittelpunkt sozialdemokratischen Handelns. Daher war dies auch ein Fokus des Besuches der Wetterauer SPD-Fraktion im Werk Friedberg von Fresenius Kabi. Fraktionsvorsitzende Christine Jäger, die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch und zahlreiche Kreistagsabgeordnete konnten von Herbert Wischmann, ehemals zuständiger Projektleiter bei Fresenius Kabi für den Bau und Umbau von Pharmaproduktionsanlagen, und Fresenius-Mitarbeiterin Deborah Bleise zur Werksbesichtigung begrüßt werden.

"Wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze sind sehr wichtig für unsere Region. Arbeitsplätze in der Wetterau sind familienfreundlich und sie sorgen mit der entsprechenden Gewerbesteuer für eine bessere Finanzausstattung unserer Kommunen. Der Gesundheitskonzern Fresenius nimmt hierbei eine wichtige Rolle ein", so Stephanie Becker-Bösch. Fresenius Kabi beschäftigt in Friedberg rund 750 Mitarbeiter. Seit der Inbetriebnahme des Werks im Jahr 1997 hat das Unternehmen hier mehr als zwei Milliarden Flaschen und Beutel mit Infusionslösungen, Blutvolumenersatzstoffen und flüssigen Medikamenten produziert. Diese Produkte werden in der Therapie und Versorgung von kritisch und chronisch kranken Patienten eingesetzt.

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch erweitert die Schulsozialarbeit um den Schulverbund der Stadt Karben ab dem Schuljahr 2018/2019.

"Mit der Stadt Karben wird zum 1. September 2018 ein siebter Schulverbund an den Start gehen. Ich bin zufrieden, dass wir mit Bürgermeister Guido Rahn die vertragliche Basis nunmehr vereinbaren konnten", so Stephanie Becker-Bösch. "Die Stadt Karben hat eigene Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, aus diesem Grund war für diesen Schulverbund keine Ausschreibung nötig. Vielmehr finanziert der Wetteraukreis den größten Teil der Personalkosten mit einem Volumen von 168.700 Euro pro Jahr, für genau 2,41 Vollzeitstellen. Selbstverständlich erfolgt die Sozialarbeit an den Karbener Schulen auf der gleichen Grundlage wie im Ausschreibungsverfahren 2017. Maßgeblich ist das Pädagogische Rahmenkonzept und auch bei der Finanzierung wurden die gleichen Grundlagen angewandt."

Bei einem intensiven Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden Peter Widera von Techno-Chemie informierten sich die ehemalige Bundestagskandidatin Natalie Pawlik und die Landtagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende der SPD Wetterau Lisa Gnadl über die Situation der Beschäftigten bei der Continental-Tochter Techno-Chemie in Karben.

Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Lisa Gnadl, und die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Dr. Daniela Sommer, haben die Hessische Landesregierung aufgefordert, das Thema Genitalverstümmelung in die Ausbildungen der mit dem Problematik konfrontierten Berufsgruppen zu integrieren.

Schule war früher nur am Vormittag, doch diese Zeiten haben sich geändert. Die Betreuung von Schulkindern am Nachmittag ist eine Entwicklung, die in verschiedenen Modellen in der Wetterau stattfindet.

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch besuchte auf Einladung von Bürgermeister Herbert Unger die Betreuungs-schule an der Grundschule in Stammheim - eine ganz be-sondere Betreuung.

An der Grundschule in Stammheim hat die Stadt Florstadt die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder gestaltet. Auf dem Gelände der Schule findet die Betreuung mit einem vielfälti-gen Angebot, mit Hilfe von Vereinen, ehrenamtlich Tätigen und Eltern statt.

"Die nachschulische Betreuung ist eine Entwicklung in unse-rer Gesellschaft, der wir mit guten Angeboten für die Kinder Rechnung tragen müssen. Früher war nachmittags schulfrei, oftmals ein Eltern- oder Großelternteil zu Hause und damit war die Betreuung gesichert. Doch unsere Gesellschaft hat sich gewandelt, meist gehen beide Elternteile arbeiten, Großeltern wohnen nicht mehr in unmittelbarer Nähe und die Kinder müssen versorgt werden. Ich finde es großartig, wie sich die Stadt Florstadt diesem Thema hier in Stammheim genähert hat. Unter anderem das rege Vereinsleben sorgt hier dafür, dass die Kinder gut betreut werden. Hier werden sie durch die Vielzahl der Angebote fit gemacht für das Leben und die El-tern werden entlastet", so Stephanie Becker-Bösch.

Die Betreuungsschule wird in Zukunft noch Heimat für wich-tige Zeitzeugen der Stadt Florstadt werden: Das Stadtarchiv unter der Leitung von Rolf Lutz wird dorthin umziehen.

(Quelle : Pressedienst Wetteraukreis)

Viel hat sich in unserer Gesellschaft getan, die Emanzipation ist durchaus selbstverständlich in der Bildung, der Politik, dem Beruf, in Ehe und Familie sowie in der selbstbestimmten Wahl der Lebensgestaltung. Dennoch sind Institutionen, wie das Frauenhaus und die Beratungsstelle so wichtig wie eh und je. Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch sprach mit Frauen aus dem Frauenhaus.

Frauen, die in ihrer Partnerschaft oder Familie seelische oder körperliche Gewalt erleiden oder bedroht werden, können im Frauenhaus alleine oder mit ihren Kindern Schutz und Unterkunft finden.

"Leider ist das Thema Gewalt in der Partnerschaft immer noch aktuell und zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Oftmals bleibt nur der Weg ins Frauenhaus, in eine geschützte Unterkunft. Einfach ist dieser Weg nicht, das kann ich aus meiner früheren Erfahrung als Familienanwältin genauso bestätigen wie aus den heutigen Gesprächen mit den Frauen hier in der Beratungsstelle heraushören. Und einfach ist das Leben im Haus auch nicht. Kinder aller Altersgruppen, der Umgang der Kinder untereinander und deren Bewältigung der geänderten Lebenssituation, wie die Beendigung der häuslichen Gewalt, der Umzug in das Frauenbaus und der nicht mehr stattfindende Kontakt mit dem anderen Elternteil, stellt die Frauen vor eine große Herausforderung. Sie stehen vor den gleichen Fragen und Problemen wie ihre Kinder, müssen trotzdem für sich eine neue Lebensperspektive aufbauen", fasst Stephanie Becker-Bösch den regen Austausch zusammen. "Jede Frau hier hat ihre eigene, von physischer oder psychischer Gewalt geprägte Lebensgeschichte. Ich kann Ihnen allen nur Respekt zollen, dass Sie den Mut aufgebracht haben, sich aus Ihrer belastenden Situation zu befreien und jetzt einen neuen Weg für sich und Ihre Kinder betreten."

In dem Treffen ging es unter anderem um die verschiedenen Problemlagen, zum Beispiel beim Auszug aus dem Frauenhaus oder im Hinblick auf die Renovierung der Wohnung, Beschaffung von Möbeln, um ganz praktische Beispiele anzuführen.

"Ich bin sehr froh, dass die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle und des Frauenhauses sich so intensiv um die Frauen und die Kinder kümmern und ihnen unterstützend zur Seite stehen. Das gesamte Kreisgebiet braucht den Verein Frauen helfen Frauen e. V, obwohl ich mir eigentlich wünsche, dass wir diese Beratungs- und Unterstützungsleistungen nicht mehr bräuchten. Ich bin mir der wertvollen Arbeit des Vereins sehr bewusst und sichere Ihnen allen auch weiterhin meine volle Unterstützung zu", verabschiedet sich Stephanie Becker-Bösch.

Der Verein Frauen helfen Frauen e.V. ist Träger des Frauenhauses und der Beratungsstelle. 1987 wurde das Frauenhaus eröffnet und im Frühjahr 2004 entstand die Beratungsstelle in Friedberg. Das Frauenhaus hat drei Etagen, die jeweils von maximal drei Frauen und ihren Kindern bewohnt werden. Insgesamt gibt es 24 Plätze.
(Quelle: Pressedienst Wetteraukreis)

Die Bertelsmann-Stiftung hat heute eine Studie "Ländermonitor berufliche Bildung" zur Situation der Ausbildung veröffentlicht. Die ausbildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Lisa Gnadl, kritisierte in diesem Zusammenhang die Ausbildungssituation in Hessen und die in diesem Zusammenhang mangelnden Bemühungen der schwarzgrünen Landesregierung. Gnadl sagte am Montag in Wiesbaden: "Seit Jahren bekommen wir von Schwarzgrün in Hessen zu hören, dass der demografische Wandel dazu führen werde, dass junge Menschen zukünftig eine große Auswahl an Ausbildungsplätzen haben werden. Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass es in Hessen nach wie vor eine sehr hohe Zahl junger Frauen und Männer gibt, die unversorgt geblieben sind. Gerade für Absolventinnen und Absolventen der Hauptschulen ist die Perspektive äußerst schlecht. Und die Chancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind nicht besser geworden. Jetzt hat die der Bertelsmann-Stiftung unsere Befürchtungen bestätigt."

Auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin war die Wetterauer Sozialdemokratie mit der Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Lisa Gnadl, der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller, die Kreistagsabgeordnete Natalie Pawlik und dem Rockenberger SPD-Fraktionsvorsitzenden Tobias Gniza als Delegierte vertreten.

"Nach dem Ergebnis der Bundestagswahl war es wichtig, dass wir uns auf diesem Bundesparteitag viel Zeit für eine ausführliche und kontroverse Generaldebatte genommen haben. Das ist Teil eines notwendigen Erneuerungsprozesses", so die Wetterauer SPD-Vorsitzende Gnadl. Nur mit klaren sozialdemokratischen Inhalten können wir wieder Vertrauen gewinnen", so Lisa Gnadl in der Rückschau.

Die Wetterauer SPD-Fraktion besuchte mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Christine Jäger und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch das Berufsbildungswerk Südhessen (bbw) und zeigte sich beeindruckt davon, wie junge Menschen mit Behinderung und Benachteiligung im bbw auf die Arbeitswelt und ein eigenständiges Leben vorbereitet werden.

"Es ist unser Ziel, Jugendlichen mit Förderbedarf ganz individuell neue Perspektiven zu eröffnen, sie auf dem Weg von der Schule in den Beruf zu begleiten und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu stärken ", erklärte bbw-Abteilungsleiterin Carmen Bergmann. Dazu hat das Berufsbildungswerk in den letzten Jahren sein Angebot erweitert und beispielsweise die Jugendhilfe-Wohngruppen der "WeltRäume" aufgebaut. Außerdem bietet das bbw Berufsorientierung - seit letztem Jahr auch für junge Geflüchtete - und Ausbildung in mehr als 30 zukunftsfähigen Berufen. Es begleitet seine ausgebildeten Fachkräfte zudem erfolgreich beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, unterstützt Betriebe bei der Personalsuche und bietet passgenaue Weiterbildungen, nicht nur für Ausbildungsverantwortliche in Unternehmen, sondern auch für Schulen und Bildungsträger.

Lisa Gnadl, die stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, hat die Initiative der SPD-Bundestagfraktion zur Abschaffung des Paragraphen 219 a im Strafgesetzbuch (StGB) begrüßt. Der Paragraph, der 1933 in das Gesetz eingefügt wurde, verbietet "Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft". Auf seiner Grundlage hat das Amtsgericht Gießen Ende November eine Ärztin verurteilt, die auf ihrer Homepage über das Thema Schwangerschaftsabbrüche informiert hatte.

01.12.2017 00:00
Zum Tode von Detlev Engel: .
Die SPD Wetterau ist tief betroffen über den Tod ihres hoch ge-schätzten und stets für die soziale Gerechtigkeit kämpfenden Genossen Detlev Engel.

"Mit Detlev Engel verlieren wir einen überaus engagierten Genossen und Freund, der über fünfzig Jahre lang in der Sozialdemokratischen Partei aktiv war. Er hat die Sozialpolitik in Karben und im Wetteraukreis maßgeblich mitgeprägt. Als Stadtrat und späterer Bürgermeister in Karben, als Mandatsträger in Stadt- und Kreisparament, als Geschäftsführer der Wetterauer SPD setzte er sich unermüdlich für mehr Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Solidarität ein. Er hat immer klar Positionen bezogen, gerade auch gegen Faschismus und gegen Fremdenfeindlichkeit. Er kämpfte für ein besseres Miteinander. Dabei hatte er immer seine Mitmenschen im Blick und kümmerte sich um ihre Anliegen, Sorgen und Nöte", erklärte die Unterbezirksvorsitzende der Wetterauer SPD Lisa Gnadl, MdL.

"Wir sind Detlev Engel für seinen Einsatz unendlich dankbar und erinnern uns gerne an die gemeinsame Arbeit, an Diskussionen und Gespräche mit ihm, die immer zielführend waren. Er wurde für sein Wirken und sein ehrenamtliches Engagement zu Recht ausgezeichnet mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande. Für sein jahrzehntelanges Wirken für die Verwirklichung der sozialdemokratischen Grundwerte erhielt er die Willy-Brandt-Medaille. Wir werden ihn nicht vergessen und uns bemühen, in seinem Sinne weiter für mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit einzustehen. Detlev Engel wird uns fehlen. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen."

 

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